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An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

663. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen 

Mein Kind, nun hast du diesen Menschen mit Meinen Augen angeschaut und hast erkannt, daß seine Not die logische Folge seines Lebensstils ist und er die Früchte seines Tuns und Lassens nun schmerzhaft ernten muß. Wie oft hast du gewarnt und bist doch belächelt worden. Der Mensch in seiner Eigensucht und in seinem Hochmut erhebt sich über die gesellschaftlichen Zwänge und will sich Gesetz und Recht untertan machen nach seinem eigenen Gutdünken. Doch nun der Scherbenhaufen! Schöne Worte, markige Sprüche und hochtrabende Pläne und Phantasiewelten zerbrechen an der Realität selbstsüchtigen Hochmutes. Doch die Not lehrt beten und nachdenken und gestattet nicht mehr alles schön zu reden und die eigene Erbärmlichkeit zu verdecken. Daher achtet nicht auf die Worte der Menschen, sondern seht auf ihre Taten. Die Lebensplanung verrät viel von ihrem seelischen und geistigen Zustand. Wer Gott leugnet und ein Leben nach dem Tode nicht für möglich hält, zeigt, wie tief er sich in die Materie vergraben hat und seine Geistlosigkeit bezeugt die Verhärtung und Einkerkerung seines Geistes, und ihr nennt diesen Menschen dann geistlos. Die Zügellosigkeit im Ausleben der Begierden, Süchte und Neigungen zeigt die Versklavung an niederste Triebe, die den Menschen unter das Tier stellen. Die Unfähigkeit, menschliche Bindungen einzugehen und Freundschaften zu knüpfen, zeigt die Unfähigkeit menschlicher Herzensgüte und die Folge all dieser Fehlleistungen führt schließlich in den Zusammenbruch der Gesundheit, einem Gut, das so schnell nicht wieder herstellbar ist.

So schaue um dich, Meine Tochter, wer in gröbster Weise gegen die Belange der Nächstenliebe in der Familie verstößt und den Schwur, dem einmal geliebten Partner gegenüber bricht und Frau und Kinder verläßt und sich in einer neuen Bindung als Mein Nachfolger und Bekenner ausgibt, ohne die geringsten Skrupel. Betrachte die vielen Menschen, die sich in der Politik oder in anderen gesellschaftlichen Strukturen einmischen, sich über die Gegebenheiten erregen und dagegen aktiv werden und den Mist vor der eigenen Türe liegen lassen und den Balken im eigenen Auge nicht erkennen. Sie alle wissen, daß das höchste Gebot, die Liebe zu leben, ist und rennen doch in ihrer Kritik- und Tadelsucht an als Weltverbesserer, ohne zu erkennen, daß gerade diese Welt, die sie tadeln, Spiegelbild ihres eigenen Unwesens ist. O und wehe über diese verblendeten Kinder, die glauben, das alles in Meinem Namen tun zu müssen, um den Mitmenschen doch die Augen zu öffnen und sind selbst verblendet und blind. So laßt euch ja nicht mehr täuschen von schönen Worten und auch nicht von Taten, die dem Ego seinen Glanz verleihen. Liebe, Demut und Barmherzigkeit sei der Boden all eures Tuns. Die eigenen Fehler mit Strenge und allem Ernst betrachten und mit entschiedenem Willen ausmerzen und die Fehler der Mitmenschen in Barmherzigkeit einhüllen und die richtige Lebensweise vorbildlich ohne Zeigefinger und Vorwürfe leben.

Meine Kinder, kehret nur noch vor der eigenen Türe und werdet ganz still und arbeitet nur noch an euch selbst, damit ihr und eure Umwelt sich wandeln und ihr und eure Welt himmlisch werden.
Amen

FG. 12.07.2010, 22.45-1.50 Uhr

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