610. Die Freiheit des Menschen ist unantastbar.
Mein Kind, es gibt keine Regelreinkarnation, aber es gibt Reinkarnationen, weil dem Menschen von Meiner Seite aus gestattet wird, was er will, denn er ist frei und von Mir unabhängig, ausgestattet mit Schaffens- und Schöpferkräften, Mir gleich, denn er ist Mein Ebenbild von Anbeginn. Und so schafft jeder Mensch seine Welt hier und jetzt im irdischen Leben und setzt dabei die Bausteine und Voraussetzungen für sein jenseitiges Leben. Was der Mensch denkt, will und schafft, ist und wird seine Welt. Er ist der Baumeister. Von Mir erhält er nur die Vollmacht und die Materialien. Und so gilt immerfort der Satz: Dem Wollenden geschieht kein Unrecht. Wenn also der Mensch sich in seinem Menschsein entwürdigt und unter das Niveau der Tiere entwickelt, sucht er sich im Jenseits Seinesgleichen und fühlt sich dann in einem Saustall sauwohl. Und so kommt es zu Besessenheiten und Umsessenheiten und auch zu Inkarnationen, da der Perversion und Abartigkeit keine Grenzen von Mir aus gesetzt werden. So gibt es in der Hölle unendliche Abstufungen von Perversion und im Himmel unendliche Vervollkommnung reiner, himmlischer Welten. Und so siehe, erhält auch der Mensch seine äußere Gestalt nach der Ausprägung seiner inneren Gedankenwelt und nach seinen Schöpfungen. Und so siehe, wie manche Menschen heute schon ihre höllische Gedankenwelt in ihrer Gestalt und in ihrem Antlitz und auf ihrem Körper zeigen.. Sie schmücken sich mit Drachen und anderem Gewürm und suhlen sich in den niedersten Trieben und Instinkten, und dies wird auch nach ihrem Ableben nicht anders sein. Doch die Umkehr und Abkehr von und aus solchen Höllen, erst recht in der Gemeinschaft solcher Fangemeinden, wird ohne geistige Hilfe nicht möglich sein.
Und so hast du nun richtig erkannt und für dich selbst die Konsequenz daraus gezogen, daß der Mensch beim leiblichen Tode so ins Jenseits übertritt wie er ist, mit der Leibesgestalt, die er sich im irdischen Leben geschaffen hat. Der Mensch steht seit Meiner Auferstehung auf mit Geist, Seele und Körper und legt Letzteren nicht ab ins Grab, sondern nimmt ihn als seine Gestalt und Form mit ins Jenseits, denn Ich habe die Materie bis in ihre letzte Faser durchdrungen, erlöst und vom Tode befreit. Und so gibt es keinen Leibestod mehr, sondern nur die Umwandlung der sterblichen Gestalt in die unsterbliche, wie bei der Entfaltung der Raupe zum Schmetterling. Was sich aber aus euch entwindet und aus der Hülle hervorgeht, bestimmt ihr selbst, ob Teufel oder Engel und alle Zwischenformen. So siehe, bist du heute schon im Himmel, und du hast begriffen, daß es vollkommen gleichgültig ist, auf welcher Seinsebene du für Mich da bist und lebst, denn du kannst im Jenseits Mir nicht näher sein oder besser dienen, als jetzt in diesem Erdenleben. So hast du die gedachten Trennungen niedergerissen und erkannt, daß du deinen Leib nicht ablegen wirst, sondern er mit dir auferstehen wird, um ewig zu leben. So stoßet ab, Meine Kinder, was euch heute schon in euren Leben nicht gefällt und von dem ihr hofft, durch den Tod davon befreit zu werden. Was ihr hier in eurem irdischen Leben nicht ablegt und ändert, werdet ihr genauso mit „hinüber" nehmen, denn ihr nehmt euch selbst mit, mit allem, was ihr euch aufgebaut habt. Ihr habt die Kraft dazu, eure selbstgeschaffene Welt hier, noch von einer Stunde auf die andere zu korrigieren und belastende und quälende Situationen und Dinge abzuwerfen im Vertrauen auf Meine Hilfe. Im Jenseits wird euch das fast unmöglich sein.
So bist du gesund, Meine Tochter, und auferstanden, ob du nun noch im Fleische bist oder schon davon entbunden. So gehe deine Bahn im Aufblick zu Mir und laß deine Schaffenskräfte walten bis zu deinem jüngsten Tag.
Amen
FG. 11. Januar 2010, 12.30-1.5.45 Uhr
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Nach der Lektüre: Anton Styger, Erlebnisse mit den Zwischenwelten, Seelenbefreiungen.
Hier ist der ätherische, fluide Körper gemeint, der der Seele ihre Gestalt gibt. Er verläßt mit der Seele den Körper, d.h. seine materielle Hülle, die ins Grab gelegt wird.
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