620. Du wirst das Angesicht der Erde erneuern
Was ist denn unter dem Angesicht der Erde zu verstehen?
Meine Kinder, in Meinen Worten geht es immer um die geistige Entwicklung des Menschen und nicht um die Materie. Die Ausprägung der Materie ist immer die Folge der geistigen Entwicklung. Alles entsteht zuerst im Geiste als Idee und als Form und bildet sich dann erst in der Materie aus. Wenn ich also vom Wandel des Angesichtes der Erde spreche, spreche Ich von der Umwandlung der geistigen Erde des Menschen, also von seinem geistigen Boden, von seinem Herzenszustand. Die derzeitigen Zustände auf eurer irdischen Welt sind Folge und Früchte dessen, was im geistigen Bereich der heutigen Menschheit vor sich geht. Eine Veränderung an der äußeren Situation ist immer nur ein Flicken an den Symptomen, ändert aber grundsätzlich nichts an der Situation, daß die geistige Voraussetzung für die gegebene Situation unberührt bleibt. Es wird also nur dann eine wirkliche Wandlung der gegebenen Situation geben, wenn sich der Mensch geistig ändert und zwar nicht über die Veränderung der Gesellschaft oder der Parteien, sondern durch die Veränderung des jeweils einzelnen Menschen, durch eine neue geistige Ausrichtung in seinem Herzen, da wie bei der Erstellung eines Gebäudes dessen Qualität von der Qualität eines jeden Bausteines oder anderen Baumaterials abhängt. Wenn also die einzelnen Menschen anfangen, sich geistig nach Mir, dem einzigen Retter und Helfer auszurichten, kann ich Meinen Geist über die einzelnen Menschen ausgießen, Der diesen Menschen dann geistig erneuert, d.h. sein Herz bearbeitet und umwendet zur Gottesliebe und damit zur Rückwendung (Religio) und wieder Anbindung an Gott. Durch diese Überwindung der Gottesferne wandelt sich zuerst das Angesicht der Erde dieses einzelnen Menschen. Und erst, wenn sich viele Menschen auf diese Weise ändern, wird sich auch als Folge oder Frucht das äußere Antlitz dieser Erde erneuern und das ursprüngliche Paradies wird wieder erstehen.
So sehet die Notwendigkeit ein, von niemand anderem eine Hilfe zu erwarten, als alleine von euch selbst mit Meiner Hilfe als Unterstützung. Daher erflehet von Mir die Ausgießung des Heiligen Geistes über euch, damit ihr als Pioniere Gottes eure eigene Erde bearbeitet und umwandelt und dadurch euren Beitrag leistet, daß die Zustände auf Erden besser werden. Schaut also nicht auf die Mitmenschen oder Politiker und verlangt von ihnen, daß sie ihre Arbeit besser machen, sondern kehrt vor eurer eigenen Türe und seid euch selbst der schärfste Richter und dem Mitmenschen ein barmherziger Wohltäter.
Amen
FG. 21.02.2010, 1415 – 16.13 Uhr
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