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239. Der letzte gute Fisch bedeutet die Liebe des Herrn und Seine große Gnade

239. Kapitel – Der letzte gute Fisch bedeutet die Liebe des Herrn und Seine große Gnade in
dieser letzten Zeit. Die Bewohner der Sonne auch zu Kindern Gottes bestimmt. Eine Herde
unter dem Einen guten Hirten.
25. Juni 1844

[239,01] Joseph aber sprach darauf zum Jakob: „Du hast im vollsten Sinne im Namen
des Herrn großweise geredet, obschon ich wie wir alle das noch nicht zu fassen imstande sind,
was du geredet hast.
[239,02] Da ich aber dessenungeachtet die Weisheit Gottes in dir erkenne,
[239,03] und wir alle am Ende einen herrlichen und gar überaus wohlschmeckend
zubereiteten Fisch auf unsern Tisch bekamen,
[239,04] so möchte ich denn auch das von dir erörtert haben, was denn am Ende dieser
edle gute Fisch bedeutet.
[239,05] Sicher wird dir der Herr auch das enthüllen, das da gut ist,
[239,06] da Er dir ehedem enthüllet hat, was da schlecht ist und sein wird für alle
Welt!“
[239,07] Und der Jakob sprach darauf: „Lieber Vater Joseph, das steht ja nicht bei mir,
sondern allein beim Herrn!
[239,08] Ich bin nur ein mattes Werkzeug des Herrn und kann nur dann reden, wann
der Herr mir die Zunge löset.
[239,09] Darum verlange nicht von mir, das ich nicht habe und dir’s darum auch nicht
zu geben vermag,
[239,10] sondern wende dich darob an den Herrn; so Er es mir geben wird, dann sollst
es auch du alsogleich bekommen ganz ungetrübt!“
[239,11] Hier wandte sich der Joseph sogleich an das Kindlein heimlich und sprach:
[239,12] „Mein Jesus, lasse mich auch die Bedeutung des guten Fisches erfahren!“
[239,13] Das Kindlein aber sprach: „Joseph, du siehst ja, daß Ich mit Meinem Fische
noch nicht völlig fertig bin; also warte nur ein wenig noch!
[239,14] Der Cyrenius ist ja auch noch lange nicht fertig mit seiner Mahlzeit; daher
haben wir noch eine halbe Stunde Zeit,
[239,15] und in dieser Zeit läßt sich noch sehr vieles abmachen, beraten und
beschließen.“
[239,16] Darauf aber wandte Sich das Kindlein zum Jakob und sprach zu ihm:
[239,17] „Jakob, dieweil Ich dies Mein Stückchen Fisch verzehren werde, kannst du ja
gleichwohl reden, was dir in den Mund kommen wird.“
[239,18] Darauf aß das Kindlein wieder an Seinem Fische, und der Jakob begann
sogleich also zu reden:
[239,19] „Dieser letzte gute Fisch bedeutet die Liebe des Herrn und Seine große Gnade,
die Er in den Zeiten, in denen alles sich über den Abgründen des ewigen Todes befinden wird,
den Menschen wird zukommen lassen.
[239,20] Aber zuvor werden die Köche ein tüchtiges Gericht zu bestehen haben!
[239,21] Erst nach einem solchen Gerichte wird jene Zeit kommen, von der schon der
Prophet Isaias geweissagt hatte.
[239,22] Und diese Zeit wird dann bleiben auf der Erde und wird von ihr nicht
genommen werden fürder; und da wird die Erde eins werden mit der Sonne,
[239,23] und ihre Bewohner werden bewohnen die großen Lichtgefilde der Sonne und
werden leuchten wie sie.
[239,24] Und der Herr wird allein Herr sein, und Er wird Selbst ein Hirt sein, und alle
die leuchtenden Bewohner werden eine Herde sein!
[239,25] Und also wird die Erde bestehen ewig, und ihre Bewohner ewig, und der Herr
wird sein ewig unter ihnen – ein Vater Seinen Kindern von Ewigkeit!
[239,26] Da wird kein Tod mehr sein; wer da leben wird, der wird leben ewig, und wird
nimmer den Tod sehen Amen!“ –
[239,27] Hier ward der Jakob wieder still. Die ganze Gesellschaft aber ward ganz
stumm vor Verwunderung über die große Weisheit Jakobs, – nur das Kindlein sprach am
Ende: „Und so bin Ich auch mit dem Fische fertig geworden; daher auch da Amen.“ –

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