← Zurück zu „Emanuel Swedenborg im Jenseits“

Swedenborgs geistige Vorgeschrittenheit

(Swedenborg ein Liebling Gottes. Seine Worte sind durch Liebesgeister diktiert worden. Er kam nach dem Tode ins Mittelparadies unter seine Bekannten und Freunde. Unterschied zwischen Swedenborg und den Vatermedien, sein inneres Wort eine Ausnahme der Gnade für seine Liebe zur göttlichen Wahrheit.)

Es ist die größte Aufgabe eines echten Christen, zu erkennen, was Wahrheit und was Lüge ist. Also haben wir einen Mann vor uns, der Mein Liebling war und lange nach dem Lichte der Wahrheit strebte, bis es ihm gelang, tatsächlich dieses Licht zu erschauen. Emanuel Swedenborg war eine fromme Seele und als solche war er stets eifrig im Gebet zu Mir, dem Vater Jesus: Ich möge ihm doch ein reines Licht in die Widersprüche der Bibel und ihre Ausdeutungen geben.

Da niemand bei Mir abgewiesen wird, der redlichen Herzens die Wahrheit sucht, also ist auch er nicht abgewiesen worden, sondern Ich Selbst ließ Mich herbei und erschien ihm eines Abends in Meiner Heilandsgestalt, damit er Mich gleich erkannt hatte. Darauf hin ließ Ich ihm durch hohe Geister aus Meinem Liebeshimmel mehrere Werke diktieren, die euch bekannt sind. Daher will Ich Mich nicht mit irdischen Verhältnissen und Tatsachen seiner Zeit aufhalten, sondern bloß das geistige Leben beschreiben, daß er durchwandert hat seit seinem Eintritt in das Geisterreich bis zu seiner Vollendung. Und zwar deshalb, weil niemand sogleich in den Himmel kommt, wenn er das Zeitliche verläßt, sondern alle Stufen des geistigen Lebens durchwandern muß, die er hier auf Erden noch nicht durchgewandert ist.

Emanuel Swedenborg starb eines ruhigen Todes, wie sein Leben ein Mir ergebenes und ruhiges war. Im Geisterreich angekommen, empfing ihn eine große Schar guter Geister, die schon lange auf ihn sehnsuchtsvoll wartete. Und daher war sein Eintritt ein freudevoller, da er mehrere Bekannte antraf, die vor ihm dahin gekommen waren, sowie viele, die sich diesem Ereignisse gerne beigesellt hatten, um über die verschiedenen Verhältnisse auf der Welt sich besprechen zu können. Also war der Empfang ein liebe und freudevoller und währte längere Zeit, da man sich ja gar so vieles von da und dort zu erzählen wußte und wollte, so daß sie ganz in den Lauf der: Ereignisse der geistigen Sklaverei auf der Welt geraten waren. Endlich ermahnten sich die Geister, daß es nicht gut sei, so viel über weltliche Zustände zu plaudern, da die Aufgabe eines Geistes von der des Menschen auf Erden eine verschiedene, ja streng geschiedene ist, welche Ernst und Arbeit verlangt, um geistig vorwärts zu schreiten.

Da ermahnte sich auch der Swedenborg und fing an nachzudenken über seine neue Umgebung und seine eigenen Seelenzustände. Sein Eintritt geschah in das Mittelparadies, denn bis da war seine Seele schon reif, aber es hing noch immer manch Menschliches an ihm, was er hier abzulegen hatte, um in das oberste Paradies zu kommen. Daher fing er an auszufragen, ob man noch nicht im Himmel sei und Mich sehen könne. Darauf erwiderten ihm die Geister, daß dies noch kein Himmel sei, sondern Paradies oder Sommerland seliger Geister, die aber noch nie den Vater Jesus gesehen hatten, obwohl ihnen manche hohe Geister viel davon erzählt hätten. Man wird sich wundern, daß Ich dem Swedenborg nicht erschien, als er ins Geisterreich trat, da er doch viel für Mich schrieb und erduldete. Auch wird manches der jetzigen Medien sich darüber befragen, warum Ich nicht Selber mit dem Swedenborg verkehrte und ihm Selber diktierte, wie Ich es heutzutage mit Medien zu tun pflege.

Swedenborg war zwar ein hoher Geist, aber trotzdem nicht so hoch wie die heutigen Medien es sind; außerdem hatte er seine Schwächen, die er nicht mit Ernst bekämpfte, und so konnte Ich nicht mit ihm direkt verkehren, sondern überließ diese Arbeit Meinen Engeln. Was die innere Erleuchtung bei Swedenborg betrifft, so war es eine Ausnahme der Gnade, weil das eigentliche innere Wort erst im oberen Paradiese oder im unteren oder ersten Himmel gegeben wird, damit nicht niedere Geister sich eines solchen Mediums bedienen und falsche Lehren hierdurch der Welt kundgeben, weil das Mittelparadies noch kein absolut reines Licht in göttlichen Wahrheiten hat. Daher waren dem Swedenborg zugleich hohe Geister zum Schutz und als Sprecher und einer darunter als suggestiver Redner zu der Seele des Swedenborgs, durch welches die innere Erleuchtung erfolgte, wo der Swedenborg spricht.

← Zurück zu „Emanuel Swedenborg im Jenseits“