Anhang – 1 Ein Wink und Rath vom Herrn.
Anhang zu den Vaterbriefen, enthaltend solche besondere Vaterworte, welche auch für Andere Wert haben dürften; mögen auch diese Blätter den redlichen Seelen zum Segen werden wenn der h. Vater von Herzen darum gebeten wird!! woran wir nicht zweifeln, besonders
Den 23. April 1877.
Meine lieben Kinder!
Es war Mir sehr erfreulich, daß ihr über den Tod Meines Schreibers *) so betrübt waret; nur das billige Ich nicht dabei, daß ihr seine Abberufung Mir als ein Gericht zuschreiben wolltet, wenigstens die Mehrzahl; habt ihr denn Meine Worte nicht ins Herz aufgenommen, welche euch kund taten, daß Ich nicht strafen sondern nur lieben kann. Dieses ist auch hier der Fall, Ich wollte Meinen lieben Sohn jetzt hier haben, nach so vieler Arbeit und Mühe, mit welcher er Mir stets folgte. Viele Worte sind euch durch ihn zugekommen, habt ihr sie alle gelesen mit dankerfülltem Herzen gegen Den, Der sie euch gegeben hat – ? – ? – (schwerlich). Sehet, deshalb habt ihr ein Gericht erschaut, Diejenigen, welche dieselben gleichgültig hinnahmen, wurden wieder aus ihrem Schlaftaumel aufgeweckt durch den Tod ihres Bruders und Schreibers. Wenig Dank hat er dafür geerntet bei euch, doch wir trösten uns oft miteinander, der Vater mit dem Sohne! Es sind aber auch Solche unter euch, welche mit warmer Liebe gesucht, bis sie Mich gefunden haben, und für Diese will Ich wieder aufs Neue Meine Worte niederschreiben lassen.
Diesmal aber soll euch Mein Schreiber vorerst verborgen bleiben, er ist zu schwach vielen Kampf mitzumachen, forschet daher nicht nach ihm! Meine Worte sollen euch genügen, welche ihr erhalten werdet, um aus denselben zu erkennen, ob Ich es bin, der die Hand leitet; prüfet, doch betet vorher, und Ich will Selbst zu euch kommen und euch die richtige Antwort geben, daß Ich es bin, Der die Gaben und Kräfte zu Seiner Verherrlichung gibt als Euer guter Vater!
Amen!
*) Gottfried Mayerhofer Triest. D. H.
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