37.- Missionswinke
Den 24. Juni 1884.
Mein lieber Sohn!
Nicht immer stelle Ich Meine Aufgaben an Dich, daß es bloß schwere Kämpfe sind, die dabei stattfinden, du bist nun soweit erzogen, daß du Manches selbst wählen und entscheiden sollst; wie du aber nach Meinem Willen in der Angelegenheit des V. handeltest, so war es Mir zur Freude, daß du Meine Ehre und Meine herablassende Liebe fest hältst, und nicht durch Geld dich berücken ließest, ein Jota davon abzuweichen. Wer in dieser Sache nicht für Mich ist, der ist wider Mich, und muss Ich jedem Zweifler eine andere Schule anweisen. Diese bedenken zu wenig, daß alles auf Erden Mein ist; auch das Silber und Gold, welches zu Meinen Zwecken nötig ist, soll dir so zufließen, wie Ich es für gut finde; es ist schon längst dasselbe bereitet, allein wie ein Vater sich freut, stündlich, täglich den Kindern da Bedürfnis zu geben, so will auch Ich in eurer Mitte Mich stets als helfender Vater beweisen; wohl Allen, die sich gebrauchen lassen, Meinen Kindern, welche für Mich und Mein Reich leben wollen, hilfreiche Hand zu bieten; denn sie sind berufen, sich Meiner wahren Kinder-Familie einzureihen. Amen! Dies zu deiner Beruhigung für heute.
Dein treuer Vater.
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