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39.- Vaterwinke

39.- Vaterwinke

Den 11. September 1884.

Liebe Kinder!

Es sei, daß Ich auch jetzt in eure Mitte trete, um das Kind Meines Kindes, welch letztere Mir alle ihre Kinder in treuer Mutterliebe übergeben hat, zu überzeugen, daß Ich ein nahbarer Gott und Vater bin, und Mich gerne von Meinen Kindern finden lasse; auch in den unscheinbarsten äußeren Fällen dürfen dieselben an Mich sich wenden, und Ich rate und helfe auf eine freilich oft gar wunderbare Weise, die zwar nicht immer nach ihrem eigenen Gutachten geht, und vorher noch durch stilles Vertrauen erreicht werden muss.

So geht es nun speziell auch bei Meiner leiben Tochter, welche in Liebe zu Mir hält, Ich will ihr gleichfalls kein zu schweres Opfer auferlegen, in dem was sie beängstiget, sondern sie wird Mich preisen, und hernach erschauen, daß ihr Vertrauen nicht umsonst ist; einstweilen aber kann sie in manch äußeren Dingen ruhig selbst wählen; es wird ihr stets gesegnet werden, was sie in Meinem Namen unternimmt, und auch ihren Kindern wird der Weg geordnet, welcher mehr zu Mir führt, als ab von Mir. Obgleich sie den freien Willen haben, das Sichtbare mehr zu ergreifen als das Unsichtbare, so zieht doch die Gnade mächtig in ihnen, um sie aufmerksam zu machen auf das wahre, unvergängliche Kleinod, das ewig strahlt. Wohl ihnen, wenn sie stille Stunden dazu anwenden, dessen hohen Werth immer mehr kennen zu lernen, Ich werde es ihnen dabei an tüchtigen Lehrmeistern nicht fehlen lassen. Und so will Ich auch den anwesenden Sohn ganz in Meine Erziehungsschule aufnehmen, mit dem Zurufe: „Fürchte dich nicht vor Meiner Zucht, Meine göttliche Weisheit wirkt vereint mit der göttlichen Leibe, die nie aufhört ihren Kindern nachzugehen und das himmlische Kleinod ihnen anzupreisen; folge auch du Mir nach, so wirst du es ewig nie bereuen.

Amen! Euer Vater in Jesu.

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