57. – Ein Wink in Bezug auf die neuesten Mystifikationen des Herrn Selbst
Den 25. Januar 1885
Meine lieben Kinder!
In dieser Zeit ist die Empörung im finstern Reiche der Geister sehr groß und die Bosheit gewaltig, darum suchen dieselben in Meinem Namen aufzutreten, und drängen sich bei solchen Medien ein, welche zuerst aus Liebe zu mir den Stift ergreifen wollen, aber zu schwach sind solchem Andrange zu widerstehen, besonders wenn sie nicht in der (steten) Fürbitte Meiner Kinder stehen, und solche wenn nicht auf gleiche Weise, so doch auf sonst heimtückische Art ebenfalls von den Finstern verfolgt werden.
Darum wachet und betet für euch und Andere, daß die Versuchungen so vorübergehen, daß ihr’s ertragen könnet, und Alle noch die erste Liebe wieder in sich aufnehmen, welche nur Mich als ihren Herrn und Meister erkennt, und darum meine Stimme von der des falschen Hirten zu unterscheiden weiß. Nach Außen ist es nötig euch dabei stille zu behalten, ansonst er als Ankläger euch vor den Menschen zu brandmarken sucht. Also nur Liebe könnet ihr denselben im Herzen bieten; alle äußeren Ermahnungen würden nicht allein erfolglos sein, sondern sogar Anlass zu einer (Geister-) Empörung geben. Es muss die Zeit eintreten, wo die Geister immer mehr sich manifestieren, und die finsteren meistens toben (und im Lichtgewand diese Zulassung zu missbrauchen sich bemühen, wie letzteres auch die Menschen im gewöhnlichen Spiritismus vielfach tun. D. Hsg.) Doch sorget nicht ängstlich, Meine Liebe und Weisheit weiß die richtige Grenze zu setzen. Euer Vater!
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