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„Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen?“ Markus 4, 30

178. – 30. Mai 1880  178. – 30. Mai 1880  "Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen?" Markus 4, 30

Liebe Kinder!
Diese Frage soll hauptsächlich euch beschäftigen, die ihr so viele Verheißungen in der Jüngstzeit von Mir erhalten habt; denn es ist sehr nötig klar zu erkennen, worin Mein Reich und Mein Wiederkommen besteht!  hauptsächlich auch, weil ein Jedes unter euch im Stillen noch zu viel auf äußere gute Verhältnisse hofft, die allerdings dadurch auch herbeigeführt werden; allein für euch, die ihr dem Senfkorne gleichet, das erst gesäet werden muß, sind solche (bessere) Zustände nicht mehr erlebbar.

Deshalb seid ihr jedoch nicht verkürzt; denn gleichwie das unscheinbare Körnlein doch die ganze Triebkraft in sich hat, daraus der große Baum erwächst, so sind auch gleichfalls in den Wahrheiten, welche euer Herz aufgenommen hat, alle Kräfte enthalten, mit welchen diejenigen ausgerüstet sein müssen, welche das Reich Gottes genießen werden, wenn sie dieselben, als von Mir ausgehend dadurch ehren, daß sie selbe befolgen, dann will Ich auch in euch das Wachstum segnen, damit die Wurzel fest werde und Zweige treiben kann.

Schätzet darum die Wahrheit immer mehr als ein besonderes Gnadengeschenk, und erkennet es als ein großes Glück, daß das Senfkorn in euch gelegt oder das Reich Gottes mit dem Keime seiner ganzen Kraft euch anvertraut ist. Wenn ihr dasselbe treu behütet, so soll es ebenso Zweige treiben wie der Baum (im Evangelium), worunter Viele Schatten finden in der Trübsals-Hitze.

Nicht das Scheinbare *) des Reiches Gottes, welches ist ein Reich der Liebe und des Friedens, gehört dazu, sondern die Überzeugung, daß die Kraft bereits in euch verborgen liegt, und ihr fähig seid, dasselbe auszubreiten und es zu befördern. Um dasselbe deutlicher zu bezeichnen, habe Ich abermals direkte Worte niederschreiben lassen, hauptsächlich im großen Evangelium Johannes. Wer dieselben liest und prüft, der wird wohl nicht bestreiten können, daß dieselben zu einer besseren Zukunft beitragen, und die Annäherung zu Mir, als zum Vater hervorrufen.

Jetzt liegen diese Wahrheiten noch im Verborgenen, und nur hie und da treibt ein Zweiglein; aber seid stark im Glauben, daß die Kraft derselben nicht untergeht, sondern fortwirkt bis zum großen Ziele! Darum haltet euch an dieses Gleichnis vom Senfkorn, als von Mir Selbst einst ausgesprochen, es liegt eine große Verheißung darin.

Ich, der Schöpfer und Allmächtige, habe sie ausgesprochen und erfülle sie; ja, fahret fort zu glauben, zu hoffen, daß Mein Reich nicht nur nahe ist, sondern daß es schon da ist – für Solche, welche reinen Herzens sich danach sehnen, und freuet euch über das Körnlein, welches in euch liegt.

Suchet dessen Wachstum zu befördern durch willenlose Hingabe in Meinen Willen, und durch treues Befolgen desselben, so werdet ihr merken, daß das Reich des Friedens in euch Leben aufgenommen hat. Euer Vater und großer Lehrmeister in Jesu. Amen!

*) "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerem Schaugepräge, sondern es ist inwendig in euch." D.Hsg.

Liebe Kinder!
Diese Frage soll hauptsächlich euch beschäftigen, die ihr so viele Verheißungen in der Jüngstzeit von Mir erhalten habt; denn es ist sehr nötig klar zu erkennen, worin Mein Reich und Mein Wiederkommen besteht!  hauptsächlich auch, weil ein Jedes unter euch im Stillen noch zu viel auf äußere gute Verhältnisse hofft, die allerdings dadurch auch herbeigeführt werden; allein für euch, die ihr dem Senfkorne gleichet, das erst gesäet werden muß, sind solche (bessere) Zustände nicht mehr erlebbar.

Deshalb seid ihr jedoch nicht verkürzt; denn gleichwie das unscheinbare Körnlein doch die ganze Triebkraft in sich hat, daraus der große Baum erwächst, so sind auch gleichfalls in den Wahrheiten, welche euer Herz aufgenommen hat, alle Kräfte enthalten, mit welchen diejenigen ausgerüstet sein müssen, welche das Reich Gottes genießen werden, wenn sie dieselben, als von Mir ausgehend dadurch ehren, daß sie selbe befolgen, dann will Ich auch in euch das Wachstum segnen, damit die Wurzel fest werde und Zweige treiben kann.

Schätzet darum die Wahrheit immer mehr als ein besonderes Gnadengeschenk, und erkennet es als ein großes Glück, daß das Senfkorn in euch gelegt oder das Reich Gottes mit dem Keime seiner ganzen Kraft euch anvertraut ist. Wenn ihr dasselbe treu behütet, so soll es ebenso Zweige treiben wie der Baum (im Evangelium), worunter Viele Schatten finden in der Trübsals-Hitze.

Nicht das Scheinbare *) des Reiches Gottes, welches ist ein Reich der Liebe und des Friedens, gehört dazu, sondern die Überzeugung, daß die Kraft bereits in euch verborgen liegt, und ihr fähig seid, dasselbe auszubreiten und es zu befördern. Um dasselbe deutlicher zu bezeichnen, habe Ich abermals direkte Worte niederschreiben lassen, hauptsächlich im großen Evangelium Johannes. Wer dieselben liest und prüft, der wird wohl nicht bestreiten können, daß dieselben zu einer besseren Zukunft beitragen, und die Annäherung zu Mir, als zum Vater hervorrufen.

Jetzt liegen diese Wahrheiten noch im Verborgenen, und nur hie und da treibt ein Zweiglein; aber seid stark im Glauben, daß die Kraft derselben nicht untergeht, sondern fortwirkt bis zum großen Ziele! Darum haltet euch an dieses Gleichnis vom Senfkorn, als von Mir Selbst einst ausgesprochen, es liegt eine große Verheißung darin.

Ich, der Schöpfer und Allmächtige, habe sie ausgesprochen und erfülle sie; ja, fahret fort zu glauben, zu hoffen, daß Mein Reich nicht nur nahe ist, sondern daß es schon da ist – für Solche, welche reinen Herzens sich danach sehnen, und freuet euch über das Körnlein, welches in euch liegt.

Suchet dessen Wachstum zu befördern durch willenlose Hingabe in Meinen Willen, und durch treues Befolgen desselben, so werdet ihr merken, daß das Reich des Friedens in euch Leben aufgenommen hat. Euer Vater und großer Lehrmeister in Jesu. Amen!

*) "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerem Schaugepräge, sondern es ist inwendig in euch." D.Hsg.

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