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Trachtet nach dem Frieden!

J.H. Nr. 128                                                             10. Mai 1973
 
»Trachtet nach dem Frieden!«
 
Mein Friede sei mit euch!
Trachtet nach dem Frieden, den ICH euch bringe! Den nur ICH euch geben kann und euch geben will und allezeit dazu bereit bin, euch damit zu beglücken. Aber, wer hat schon den Frieden, Meinen Frieden, in seinem Herzen? Wenn ICH Meine Kinder der Reihe nach alle ansehe, die MICH loben, die MICH preisen, die Meine Wege gehen möchten, die sie auch teilweise gehen: Es kommt irgend ein Anlaß – und sie fühlen Meinen Frieden nicht mehr in sich. Die Gelassenheit ist weg, die doch eine Voraussetzung Meines Friedens ist. Böse Gedanken, unruhige Gedanken durchziehen euere Herzen, zweifelnde Gedanken, auch viel Eifersucht, Ehrsucht, alles ist da, was euch den Frieden nehmen will und euch den Frieden teilweise auch nimmt. Statt daß ihr doch gelassen den Dingen entgegenseht, die vor euch liegen. Vor euch liegen: Häusliche Angelegenheiten, die Sorge machen, Kinder, Eltern, Freunde, Bekannte, Nachbarn: Alles ist in eine Unordnung geraten, weil die Menschen nicht mehr durchdringen zu dem Frieden, den ICH für sie bereit habe. Die Völker schließen sich ab, sie sind so nahe gerückt, wie sie noch nie nahe gerückt waren, seit die Erde besteht. Aber sie schließen sich ab durch Mauern, durch Stacheldrähte, durch breite Gräben; sie schließen sich ab dadurch, daß sie Kriege ausführen und sie sprechen von Frieden und sie haben keinen Frieden. Und so, wie es im großen Weltgeschehen ist, daß die Völker, die sich doch jetzt so nahe kommen könnten, Unfrieden und geheimen Haß, Welt- und Herrschsucht in ihren Herzen tragen, aber alles versteckt, unoffen, so ist es im kleinen in den Familien, bei den Geschwistern, bei den Freunden und Nachbarn usw. Die Menschen bauen Mauern um sich, jeder einzelne Mensch kapselt sich ab, baut eine Mauer um sich. Und das ist das Furchtbare, daß er es tut, weil er es tut im Egoismus, daß niemand ihn antasten kann, daß er sein Wohlleben, sein Eigenleben hat, daß er seinen Willen durchführen kann, wie im großen, im Völkergeschehen, so ist es auch im Kleinen. Und weil er sich abkapselt, sind der Menschen Herzen steinern geworden, hart geworden. Sie kennen sich selbst nicht mehr, wie hart sie sind, daß keine Regung der Liebe mehr Raum hat in ihren Herzen. Das kommt auch zum Ausdruck durch ihre Gesichter, durch ihre Handlungen dem Nächsten gegenüber. Nach außen geben sie, nach außen haben sie gute Worte. Und doch geben sie das nicht, was ICH wünsche, daß sie geben sollen: Ein aufgeschlossenes Herz. Aber wie können sie auch ihre Herzen aufschließen, wenn sie nicht MICH von ganzem Herzen suchen? Wenn sie nicht den Frieden suchen, den ICH allein zu geben vermag? Sie suchen das Ihre, und so ist es auch unter den Kindern, die ICH doch so oft schon an Mein Herz drücke. Sie suchen immer wieder das Ihre und schließen sich ab, ziehen sich in sich zurück, statt daß sie das tun, was ICH von ihnen fordere: Daß sie sich gegenseitig entgegenkommen mit dieser wunderbaren Liebe, die versucht, verstehen zu lernen, zu helfen und das eigene Ich vollkommen zurückstellt. Dann werdet ihr erst Frieden haben in euren Herzen, und zu dem möchte ICH euch noch zubereiten, daß ihr diesen Frieden erlangen könnt. Deshalb kommt immer etwas dazwischen, das eure Pläne durchstoßt, auf daß Mein Plan für euch zum Durchbruch kommen kann. ICH möchte ja Kinder haben, die gerade in dieser finsteren Welt, wie sie noch nie war, zu keiner Zeit, wie sie heute ist und noch sein wird: Kinder, die Mein Antlitz in sich tragen, in denen Mein Antlitz zum Ausdruck kommt. Kinder, die das widerspiegeln, was das Ebenbild Gottes ist. ICH brauche solche Kinder, nicht, daß ICH ohne sie nicht zum Ziele käme, o doch! Aber ICH benütze sie, damit sie heranreifen und zu Meinem Ebenbild werden und in dieser finsteren Zeit als Mein Ebenbild hinausscheinen in diese so furchtbar zerrissene, satanisch durchseuchte Welt. Aber wollt ihr – und das frage ICH immer wieder, ob ihr wollt, wirklich ernstlich wollt – in die Freiheit eures Gottes eintreten? Ihr sucht äußere Freiheit, ihr liebt die Freiheit, und deshalb habt ihr so wenig Liebe für euren Nächsten. Ihr könnt aber diese Freiheit eures Gottes nur erringen durch MICH, euren JESUS, der für euch gelitten hat in unsagbaren Nöten. Um euch diese Freiheit zu bringen, das erfordert eine vollkommene Änderung eures eigenen Seins, eine Änderung eurer Gedanken, eures Wollens, eine Änderung zu MIR hin, in dieser hingebenden Liebe, daß ICH einfließen kann in euch. So schwer ist die Zeit und so wenige habe ICH, die MICH ernstlich suchen, die forschen nach Meinem Plan, die Meinen Plan erkennen dürfen durch Meine Gnade und die sich bereit geben, MIR zu dienen. Und die es tun, die werden auch den Frieden in sich tragen und dieser Friede und dieses Mein Ebenbild in euch, wird in der schwersten Zeit, auch jetzt schon, viele noch zu MIR führen, daß sie nicht dem Tode, dem Verderben, ausgesetzt sind. ICH weine um eine jede Seele. Und wenn ihr doch wißt, wie ICH weine um eine jede Seele, warum helft ihr nicht, daß die Seele MICH finden kann? Ihr wollt helfen, aber ihr wollt helfen mit dem Eigenen in euch und da könnt ihr nicht helfen. Ihr könnt nur helfen in der Demut eures Herzens, indem ihr euch selber beugt, wenn das Harte, das Schwere über euch kommt, und ihr immer wieder versucht, dienen und lieben zu lernen. Und ist dieses Wollen in euch, dann ist auch Meine Gnade da, die es erreichen läßt, was in euren liebenden, heißen Herzen ist: Eure Liebe zu MIR. Und dies sage ICH heute als das Letzte: Erkennt Meinen Plan und haltet euch nicht zurück, sondern sucht, daß Mein Ebenbild hinausleuchten kann durch euch in die größte Finsternis, die je die Erde erleben wird, die vor euch ist, damit ihr auch die innere Freiheit erlangt. Denn wer innere Freiheit hat, ist erlöst von diesem Tode, der über diese kommt, die da lau und die da kalt in ihren Herzen sind. Deshalb: Seid warm, seid heiß in euren Herzen, damit ICH euch aufnehmen kann in Mein Reich, in Mein lebendiges Reich, in das Reich eures Vaters JESUS CHRISTUS, das von Anbeginn dieser Welt für euch bereitet wurde. So ihr wollt, könnt ihr jetzt Meinen Segen in euch aufnehmen, der euch in aller Not, in aller Traurigkeit bewahrt und hebt und reiche Früchte bringt und euch den Frieden schenkt.  Amen. Euer Vater JESUS
 
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