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22. Kapitel – Die Gewächse der Erden

Die Gewächse der Erden

79. Wenn nun der zornige Feuerblitz die Geister der Natur, welche in der Erden im Tode stehen, mit seinem grimmen Schrack aufgewecket und beweglich macht, so fangen die Geister an, nach ihrem eigentümlichen göttlichen Rechte sich zu gebären, wie sie von Ewigkeit getan haben, und figurieren einen Leib zusammen nach desselben Orts anstehenden Qualitäten.

80. Was für Salitter in der Zeit des Zorns Anzündung ist im Tode erstorben und wie er zur selben Zeit ist im instehenden Leben der sieben Geister Gottes qualifizierend gewesen, also ist er auch in der Zeit der Wiedergeburt im Feuerblitze wieder aufgegangen, und ist nichts Neues worden als nur eine andere Gestalt des Leibes, welcher in der Begreiflichkeit im Tode stehet.

81. Nun aber vermag sich der Salitter der Erden und des Wassers jetzo in seinem toten Wesen nicht mehr zu verändern und in unendlich zu erzeigen, wie er im himmlischen Sede tat, sondern wenn die Quellgeister den Leib formen, so gehet er in Kraft des Lichtes auf.

82. Und das Leben des Lichts bricht durch den Tod und gebäret ihm einen andern Leib aus dem Tode, welcher nicht ist dem Wasser und der toten Erden ähnlich, und krieget auch nicht ihren Geschmack und Geruch, sondern die Kraft des Lichts dringet durch und temperieret sich mit der Kraft der Erden, und nimmt dem Tode seinen Stachel und dem Zorn seine giftige Gewalt, und dringet in Mitten des Leibes in dem Gewächse als ein Herze mit auf.

83. Und hierinnen steckt der Kern der Gottheit im Centro in seinem Himmel, welcher stehet im Wasser des Lebens verborgen. Kannst du nun, so greife zu.

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