Vorwort
Die Geschichte spricht von einer längst versunkenen Zeit. Was in ihr geschah, ist den meisten Menschen, auch den modernen Christen, eine abgetane Sache. Zu vielem werden Mensch und Christ die Köpfe schütteln. Es bleibt jedem Annahme oder Ablehnung überlassen und wird nicht drängend auf die Wahrscheinlichkeit der Kunde hingewiesen. Nur Gedanken soll es lockern, das Einfühlen möglich machen, soweit dieses nicht bereits aus tieferem Glauben schon besteht.
Sage keiner: Gott hat den Alten Bund durch einen Neuen abgelöst; der Gott des Alten Bundes ist durch Jesum Christum unwesentlich geworden. Solche verschiedenen Ansichten sind heutigentages weit verbreitet. Aber sie sind falsch.
Gott ist ewig. Weder Seine Zeit noch Sein Wesen sind begrenzt. Brauchte man nicht mehr den ‚Gott des Alten Bundes‘, so wäre Er zu jener Zeit ein geringerer gewesen als Er Sich ab Christo offenbarte. Er war und ist der unwandelbare, vollkommene UR-Geist, desgleichen auch Sein Bund, den Er mit den Kindern schloß und der vom Himmel in die Materie kam. Nie hat Er Seinen Bund erneuert, weil derselbe keiner Um- oder Neuformung bedarf, sondern hat nur Seinen einen Bund von Zeit zu Zeit neu verkündigt, weil die Menschen ihn vergaßen. Er ist das A und O, Anfang und Ende, Licht vom Licht aus Ewigkeit zu Ewigkeit! Auch Sein Bund, der allen Werken eine ‚Feste‘ (1. Mo. 1,8) schuf. Nicht für Sich — einzig für die Kinder.
Die Letzt-Zeit, das ‚O der Menschen‘, kann nur dann die Geist-Geburt, die hohe Himmelsebene erlangen, wenn dieses Menschen-O zu Gottes A gelangt! Dazu soll vorliegendes Werk mit dienen, das nicht nur eine alttestamentliche Erzählung ist, sondern eine ‚Hinführung zu Gottes A‘, in welchem Christ und Mensch ihr eigentliches ‚O‘ besitzen, das nur aus Gottes A und O zu schöpfen ist.
Wer unter diesem Blickpunkt liest, wird den Segen haben, der von GOTT aus ewig ist und weder früher alt noch heute neu.
A.W.
NEUOFFENBARUNG