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Ruf aus dem All – Vorwort

Liebe Leserfreunde!

Im nachstehenden Werk ist manches nicht so ohne weiteres zu erkennen, weil es scheinbar sehr menschlich zugeht, obwohl es sich bei dem ‚Stern der großen Hoffnung‘ um einen der schönsten Licht-Orte handelt, auf dem höhere Geistkinder wohnen und amtieren.

Um das Gegebene, wo nötig, zu erleichtern, sind die himmlischen Bezeichnungen auf dem Stern, für die es in der irdischen Sprache kaum passende Ausdrücke gibt, mit weltlichen Worten und Begriffen dargestellt.

Jede Amtsbezeichnung, die diesseits klingt, wie z.B. ein Betreuer im äußeren Regime, Mitregent, Versammlungsvorsteher, Hauptbürger bezieht sich lediglich auf die rein geistige Arbeit, die überall im Lichte gültig und vorherrschend ist. Daher sollen die Bezeichnungen nicht mißverstanden und nicht weltlich gewertet werden.

Auch der ‚oberste Leiter, der Älteste‘, betrifft nichts Weltliches, sondern gilt nur dem tatsächlichen Geistrang, den jeweils die Gestalten innehaben. So ist ein Ältester nicht alt im Sinne des Wortes, aber geistig, weil bei Erstehung des Schöpfungstages der Liebe (s. Urwerk), damit verbunden das werdende Gottes-Kindervolk, es sehr wohl Älteste, also zuerst erweckte Lichtkinder gab, wie dann die Späterfolgenden die Jüngeren, die Kleineren waren und sind. Das betrifft nicht den Wert der Kindschaft; denn darin gibt es bei Gott keinen Unterschied.

Die Handlung beginnt mit der ungefähr jetzigen Zeit der Erde, in welcher ‚Ruf aus dem All‘ gegeben worden ist. Es läßt sich daraus schließen, daß der Ablauf des Geschehens auf dem ‚Stern der Hoffnung’, als ein Beispiel für viele Heimkehrstätten, sich in keine Weltzeit einrangieren läßt, wir Menschen dies auch nicht zu wissen brauchen, es auch kaum wirklich verstehen könnten in der Tiefe des Geistes.

Gesagt aber sei, wie es besonders das letzte Kapitel lehrt, daß für unsere Weltbegriffe noch ein ziemliches ‚Ende der Lichtzeit‘ dahinfließen wird, bis einst das herrliche Finale für Gottes ganzes Kindervolk den Abendsegen bringt.

Über die Namen und ihre Symbolik, sowie in Hinsicht der Zahlen, können noch einige Hinweise erfolgen. Wohl sollen nicht zuerst die Zahlen gelten; aber wenn sie zur Symbolik der Namen und Personen einzubeziehen sind, haben sie einen beachtlichen Wert.

Der Gottesname ‚Fureana‘ ist im Werk bereits erklärt. Hier ist noch hinzuzufügen, daß er mit seinen sieben Buchstaben dem Namen ‚Imanuel‘ gleicht. Beide Namen haben je 4 Selbstlaute, Sinnbild der 4 bestimmenden Eigenschaften, und 3 Mitlaute, den 3 tragenden Eigenschaften entsprechend, worin eines der schönsten, höchsten Gottbegriffe wurzelt.

Ebenso hat der, der Erde unbekannte, Gott-Name ‚Manahatan‘ einen tiefen Sinn. Zunächst mit seinen 9 Buchstaben ist er Sinnbild der ersten Schaffung am Ordnungs-Tag: UR, Sadhana und die sieben Fürstenpaare ergeben die Zahl 9. Im ersten Teil des Namens mit 4 Buchstaben zeigt sich das ‚Mana‘, die Himmelsspeise, in der Bibel auch Man-hu genannt. Die UR-Zahl ‚4‘ liegt wieder in den 4 Selbstlauten, dem ‚a‘, was das oder der Erste bedeutet. Der 1. Buchstabe im deutschen und lateinischen Alphabet ist das ‚a‘, ‚Alpha‘! UR, der Erste!

Die Hauptpersonen vom Stern der Hoffnung zeigen gleichfalls ein Symbol. Diadjar, der Sternleiter, steht in diesem Sinne isoliert da, wie UR ewig und allen der Erhaltende und Führende aller Seiner Werke ist. Und wie Er — nächst Sadhana — Sich die 7 Fürsten erweckte als die Träger Seiner Eigenschaften oder Grundlebensstrahlen, so stehen Diadjar hier 7 hohe Helfer zur Seite und haben wir ebenso dabei 4 männliche Personen im Vergleich zu den 4 ersten Eigenschaften und 3 weiblichen Personen in Hinsicht der 3 letzten Grundlebensstrahlen vor uns.

Noch ist zu erkennen, daß die Namen buchstabenmäßig ihre Lichtdarstellung haben. Sie zeigen einmal 4, viermal 7, zweimal 10 und einmal 12 Buchstaben an. Die eine 4 als einmal gilt wieder UR, 4 und 7 sind bekannt, die 10 läßt sich auf die Sinai-Gebote beziehen, die zweimal dargestellt wurden, einmal von Gott und einmal von Mose, dem Ordnungsträger. Die 12 findet sich in der Bibel wiederholt vor, zuletzt in der Offenbarung des Johannes.

Wenn hier nicht das alte Volk Israel als Zahsymbol bevorzugt wird, so hat das seine Bewandtnis darin, daß ‚Israel‘ von GOTT aus stets himmlisch gemeint war: Sein Lichtvolk! Immerhin wurde das jüdische Volk sozusagen als Spiegel benutzt und hatte 12 Stämme, wie die ‚Lichtstadt‘ (Off. Joh.) 12 Tore hat. Es gibt noch vielerlei Symbole mit der Zahl 12. Hier jedoch einmal betont, als Zugang zur ewigen Heimat, der ‚Stadt des lebendigen Gottes‘ (Off. Joh.).

Mit diesen Hinweisen soll sich aber nicht der Gedankengang in den Zahlen als solchen verlieren, sondern es bleibt die ‚Mystik des Lichtreiches‘ vorherrschend. Es kommt allein auf das rein Geistige an, was in diesem Werk mit den Namen und Personen dargestellt worden ist.

In allem soll allein die Güte Gottes erkannt werden, und wer diese aufnimmt und bewahrt, der wird allezeit den Segen jedweder Offenbarung besitzen.

A.W.

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