„Höre, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Herr. Du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen!“
Sagt euch Menschenkindern dieser Lichtruf nicht genug, um zu wissen, wer und was der Höchste ist? O, man unterteilt Sein heilig-hohes Wesen, wie man späterhin auch Seine Kleider teilte unterm Kreuz! Und was nahm man Ihm da weg? Nichts, als das Äußere, das Er aus unvorstellbar höchster Güte für die Menschen angezogen hatte, Sich sozusagen ‚überwarf‘, damit der kleine Mensch Sein Angesicht, Seinen Augenstrahl ertragen konnte. Ich, der einige Herr, was ja nichts anderes bedeutet als der EINE, der Alleinige!
Gäbe es dem Weltsinn Christlicher mehrere Götter, deren drei, dann müßte es drei Schöpfungswerke geben, weil jeder Herr für sich sein eigenes Gebiet benötigte. Da es bloß eine Schöpfung gibt, das hehre Empyreum, so kann es auch nur einen Schöpfer geben: Gott, der Herr, der Heilige aus Ewigkeit!
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