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„Wo der HERR nicht bei euch wäre? Doch sie gehen hin und weinen und tragen…

„Wo der HERR nicht bei euch wäre? Doch sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben dar!“

Das ist eine Heilsgewißheit, wie der Himmel sie zu geben weiß. Wer dies verwahrt: ‚Wo der Herr nicht bei euch wäre‘, — o, der mag durch viele Lebenstiefen gehn, weinen und trägt doch edlen Samen heim. Denn ein Verzagen sieht der Vater gnädig an. Ja, Er streicht es aus, bevor die Seele es ins eigene Lebensbüchlein eingravieren muß.

Der Same! Der kommt freilich von dem ewig-einen Gott, dem VATER aller Kinder, den Guten und den Argen, die sich ferne stellen und die nahe bei ihm sind. Die Garben? Wer glaubt, er würde viel nach Hause bringen, wird mühsam nach dem letzten Körnlein suchen müssen. Wer jedoch in Demut sagt: O Vater, siehe meine winzig kleine Gabe an, die ich Dir bringen darf, dem offenbart sich einst im Licht die volle Ähre oder eine volle Garbe; und alles, groß und klein, sieht das Vaterauge freundlich an!

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