„Der HERR begegnet einem Mann in Freud, in Leid und wiederum in Freud, die ‚Segen‘ heißt. Doch wie begegnet dieser Mann dem Herrn?“
Höret her und lernet, die ihr lernen wollt: Alles nahm der Knecht aus seines Herren Hand und hatte nichts als Dank und Lob bereit, als ein getreues Harren dessen, was der Heilige für ihn vorgesehen hat. Darum konnte er bekennen, wie es wohl nichts Höheres gibt:
‚Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!‘
Konnte denn der Mann zu seiner Zeit schon vom ‚Erlöser‘ sprechen, wenn noch Jahrhunderte an jenen Zeiten fehlten, da Gott als Heiland diese Welt betrat? O ja, er konnte! Denn ehe einst der tiefe Sturz geschah, da schon und zuvor zog der Heilige Seinen Mantel der erlösenden Erbarmung an, eben schon als ‚Heiland von alters her‘! Das hat der gute Knecht erkannt: ich weiß!, es ist mir gewiß, daß mein Erlöser lebt! Ein Lebender wird nicht erst werden; er ist! Glaubt auch ihr, liebe Menschenfreunde, an den ewigen Erlöser!
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