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„ICH sage dir, stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim!“

„ICH sage dir, stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim!“

Brüder, Schwestern auf der Welt, euch sei mehr gesagt, als was man allgemein sich denkt, nämlich so: Der Heiland hat den Mann gesund gemacht, ein großes Wunder. Mit den Decken, auf denen er so lange lag, sollte er nach Hause gehen. Zu Hause hatte man ihn nicht betreut. Was ist aus des Heilands Wort und Werk, dem Wunder zu sehen? Einmal das ‚ICH‘, weder der zweite noch dritte Gott, wie man auszulegen pflegt, sondern ER, der Einige, der wahrhaftige Gott! Nun „Stehe auf“, erhebe deine Seele, laß dich von der Welt, auf der du liegst, nicht länger halten! „Nimm dein Bett“, was der Höchste dir geboten hat, damit du nicht zu sehr von deiner Welt befangen bleibst! Doch zuletzt das Herrliche: „Gehe heim!“

Hat der Heiland, der das Geistige allein in Seine Höhe stellte, jenes Haus gemeint, die arme Hütte, in der der Mann gewohnt, die Familie noch lebte? Das war mit gemeint, an zweiter Stelle. Gehe heim zu deinem Vater, damit du einst in Seinem Reiche leben kannst. O Freunde, geht auf diese Weise alle heim!

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