„Alle Züchtigung, wenn sie da ist, dünkt uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein. Danach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind!“
Im Anschluß an das Letzte, merkt ihr Lieben, wie hehr aus allem Weltenleid die LIEBE leuchtet. Habt es sicher schon erkannt: wo nur die Welt die Freude gibt, leichtes Leben, Reichtum und was mehr, wo bleibt da der Glaube, daß der HERR wie stets die Hilfe bringt?
Fernab ihrem Gotte darbt die Seele bis ans Grab und ist GNADE, wenn sie nicht total versinkt! Habt ihr dies und das zu tragen, manches bitterlich, so glaubt doch fest: nach allem Leid steht Gottes Türe auf, das lichtumflossene ‚Hephata‘. Durch dieses Tor gegangen und ist auf Erden möglich, wer gläubig bleibt, dem wird die ‚friedsame Frucht der Gerechtigkeit‘ zuteil. Wäret es nicht wert, diese gegen jede faule Frucht der Weltmaterie einzutauschen — ?
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