618. Die Uhr läuft ab
Alles hat seinen Rahmen, seine Zeit, sein gestecktes Ziel. Das Leben ist im Fluß. Es hat seinen Ausgang und sein Ziel.
So ist nun die Uhr der geistigen Entwicklung dieser Epoche, die Ich dieser Zeitenentwicklung gestellt habe, abgelaufen, und daher will Ich die Ernte einholen, denn eine neue Saat wird ausgesät werden, um neue Frucht in Meine Scheunen zu bringen. Doch so, wie auf den Winter das Frühjahr folgt, dann der Sommer, Herbst und wieder der Winter, so wird es keinen Stillstand geben, denn das Leben ist im Fluß, und das Eine gebiert das Nächste aus und so fort. Und dennoch ist das nächste Frühjahr ein anderes, denn in Meiner Schöpfung gibt es nur Unikate und keine Imitate. So ist die neue und nächste Zeit schon angebrochen, und der Zeiger hat die Zwölf längst hinter sich gelassen, und alles schläft noch dem Umbruch entgegen. Doch die ersten Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne des neuen Tages haben schon die ersten Schläfer aufgeweckt, und diese strecken sich dem neuen Licht und dem neuen Tag entgegen. Und sie finden Mich, ihren Vater, als den guten Hirten, der Seine Schafe kennt, in ihrem Herzen und können nicht verstehen, warum noch alles um sie her im Tiefschlaf liegt. Und so sehet, Meine Kinder, daß ihr nicht die frühe Morgenstunde verschlafet, statt neu belebt die Glieder zu recken und dem aufgehenden Morgenstern entgegenzulaufen, um ja den Aufgang der Sonne nicht zu versäumen. So wird nun Mein Reich in den Herzen Meiner Kinder zu einer Selbstverständlichkeit werden, und der Vater pflegt nun den Umgang mit Seinen Kindern, und die Kinder kennen Seine Stimme und lieben die Zwiesprache und die Führung und Leitung des Vaters.
So lasset nun das Alte hinter euch und schaut nicht zurück, sondern setzt eure Kraft ein für das neue Werk, damit die Finsternis des harten Winters vertrieben wird, und neues Leben überall unter dem Eise hervorbricht, weil die Lebenssonne die Härte der Herzen zerbricht und das Eis zum Schmelzen bringt. Jetzt sind es noch nur wenige Meiner aufgeweckten Kinder, doch diese sind umso lebendiger, während die anderen sich noch in der Traumwelt und in ihren warmen Betten herumwälzen und ihre Träume für das Leben halten. So freuet euch, Meine Kinder, an der Lebendigkeit und Leichtigkeit eures Lebens und achtet nicht mehr der harten und schweren Zeit, die hinter euch liegt. Die vergangene Mühe trägt ihren Lohn in sich, und die Freude über das neu gewonnene Leben wird kein Ende haben.
Amen
FG. 09.02.2010, 13.00-15.35 Uhr
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