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„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf Ihn traut!“

„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf Ihn traut!“

Ein Ruf aus höchstem Licht, wo der Heilige wohnt und Seine Güte offenbart. Schmecken und sehen, jene Nahrung haben, die den Geist, die Seele, das Gemüt erhält und stärkt. Was dem Leibe dient, hilft ihm zwar solange jemand über diese Welten-Erde geht. Doch wie vergänglich eben dieser Leib, ebenso die materielle Speise, die nichts Ewiges, kein wahres Krümchen aus dem Licht besitzt.

Solang ein Erdenleben dienlich ist, wird der Allmächtige es segnen und er halten, worin die ‚Freundlichkeit des Höchsten‘ als das Unvergängliche zu sehen und zu schmecken ist: Heil und Güte! Dann werdet ihr, o Wanderer, ‚sehen‘, wie so nah Gott, der Heilige euch ist. Wie jeder selber eine Einheit ist, zwar vom Schöpfer ausgegangen, so ewig ist der Herr der EINIGE, und gibt Er immer Seine eine Freundlichkeit den Kindern dar. Ein Geschenk. Freuet euch!

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