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Der Gefangene – Vorwort

Liebe Lichtfreunde

Der Seher auf Patmos, Lieblingsjünger JESU, nicht als Bevorzugter so genannt, sondern weil er bedingungslos den Erlösungsweg des Herrn bejahte, der Evangelist, dessen Evangelium mit den markanten Worten beginnt: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOTT, und GOTT war das Wort. — Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht. Und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat‘s nicht begriffen.“ Dieser treue, mutige Jünger, der in unerschütterlicher Liebe zum Heiland unter dem Kreuz auf Golgatha stand, war Johannes.

Wie sein Leben nach Golgatha weiterging, als Gefangener auf der Insel Patmos wirkte, davon berichtet das vorliegende Werk. Es sind viele Heiden, Soldaten und hohe römische Offiziere durch die Gnade und das segensreiche Wirken des Johannes zur Lichterkenntnis gekommen. Die Gefangenschaft war gewissermaßen auch äußerer Schutz; denn GOTT muß ja letzten Endes alles zum besten dienen.

Auf Patmos schrieb Johannes die mit sieben Siegeln verschlossene Apokalypse. Doch in der Endzeit, in der letzten Zeit der Materie, sollte diese Offenbarung aufgeschlüsselt werden. Das ist bereits durch ‚Das Gnadenbuch‘ geschehen. Es wurde auch von A. Wolf empfangen und niedergeschrieben. Alle diese Bücher, besonders das Hauptwerk ‚Ur-Ewigkeit in Raum und Zeit‘, sind markante Offenbarungen in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, im letzten Viertel, nahe an zweitausend Jahre, nun der Menschheit übergeben.

Das Vorliegende, ‚Der Gefangene‘, ist wie alle vorangegangenen Werke eine wahre Fundgrube für alle Wahrheitssucher, die in Demut ihr Herz öffnen. Ich möchte nicht versäumen, hier an dieser Stelle im Namen aller Lichtfreunde Frau Anita Wolf für die treue, opferbereite Arbeit, für die vielen Tausende Schreibmaschinenseiten, sowie für die mühevollen Druckkorrekturen aus tiefstem Herzen zu danken. Ebenfalls sei allen Lichtfreunden aus nah und fern für die großen und kleinen Spenden herzlich gedankt, wodurch die Herausgabe auch dieses Werkes wieder möglich werden kann.

Möge dieses herrliche Buch allen Lesern viel Erkenntnis, viel Freude, sowie Kraft und besonders JESU reichsten Segen bringen.

Das walte Gott!

Josef Brunnader, Weiz, Sommer 1976

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