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Ein Werk von Jakob Lorber
Die Fliege
Einblicke in die Wunder der Schöpfung
Die unscheinbare Stubenfliege als Ausgangspunkt einer Betrachtung über Natur, Leben und die geistigen Zusammenhänge der Schöpfung.
Über das Werk
In dem 1842 nach seinen Angaben durch innere Eingebung niedergeschriebenen Werk richtet Jakob Lorber den Blick auf die unscheinbare Stubenfliege. Er schildert ihre Entwicklung aus einer Larve und beschreibt, wie sie elektrische Ladungen aus Sonne, Luft und Nahrung aufnehmen und verwerten soll.
Dieser Fähigkeit schreibt Lorber eine besondere Bedeutung für Mensch und Tier zu: Nach seiner Darstellung nehmen Fliegen schädliche Ladungen auf und erfüllen damit eine ausgleichende Aufgabe im Naturhaushalt. Darüber hinaus führt das Werk zu Betrachtungen über Sonnenlicht, den Äther im Kosmos und die von Lorber geschilderte Mitwirkung der Fliegen bei der Entstehung neuer Weltkörper.
Die geistige Naturbetrachtung lädt dazu ein, auch im kleinsten Lebewesen ein Wunder der Schöpfung zu erkennen. Sie möchte den Blick auf die Fliege verändern und zu Wertschätzung anregen, statt sie allein als lästiges Insekt wahrzunehmen.
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Vorwort des Herrn
Weiterlesen: Vorwort des Herrn[Fl.01_000] 3. September 1840 [Fl.01_000,01] Es ist gut, des öfteren auf so manches das Gefühlsauge zu richten und da Meine Liebe und Weisheit zu gewahren und wäre der zu betrachtende Gegenstand noch so gering; denn es liegt doch immer etwas Unendliches darin, und so ist es auch würdig eines geistigen Blickes, da alles, worin sich…
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1. Kapitel – Die Entstehung der Fliege
Weiterlesen: 1. Kapitel – Die Entstehung der Fliege8. März 1842 [Fl.01_001,01] Die Fliege, ein kleines Tierchen zwar und nicht selten lästig dem Menschen wie auch vielen anderen lebenden Geschöpfen der Erde, besonders zu jener Zeit des Jahres, da der Sonne Strahlen heftiger den Boden der Erde berühren, ist aber dennoch in der Ordnung der Dinge so unbedeutend nicht und auch nicht also…
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2. Kapitel – Die Füße der Fliege
Weiterlesen: 2. Kapitel – Die Füße der Fliege11. März 1842 [Fl.01_002,01] Es wird euren Augen nicht entgangen sein, und gar oft werdet ihr schon bemerkt haben, wie die Fliege mit ihren sechs Füßchen auf einer aufrechtstehenden, allerfeinst polierten Fläche ebenso behende forttrippelt wie auf einem Tische, der sich in einer ganz horizontalen Lage befindet. [Fl.01_002,02] Wie ist aber solches diesem Tierchen möglich,…
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3. Kapitel – Die Fliege als Ausgleicher der Luftelektrizität
Weiterlesen: 3. Kapitel – Die Fliege als Ausgleicher der Luftelektrizität15. März 1842 [Fl.01_003,01] Was wir somit bis jetzt von der Fliege kennengelernt haben, ist doch sicher wunderbar, ja überwunderbar; aber eines der viel größeren Wunder dieses Tierchens liegt in seiner Bestimmung, und mit dieser auch in der Art und Weise, wie es seiner Bestimmung entspricht. [Fl.01_003,02] Wie vielfach ist aber die Bestimmung dieses Tierchens?…
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4. Kapitel – Die Fliege als Lebensretter des Menschen
Weiterlesen: 4. Kapitel – Die Fliege als Lebensretter des Menschen16. März 1842 [Fl.01_004,01] So hätten wir denn gesehen, wie dieses Tierchen seiner Bestimmung entspricht für den negativen Pol. Doch das bereits Bekannte ist nicht der ausschließend negative Zweck dieses Tierchens, sondern da gibt es noch eine Menge Nebenzwecke also gestaltet, wie gestaltet ein weiser Hausherr seinen Arbeitern nicht nur eine verrichtende Bestimmung gibt, sondern…
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5. Kapitel – Die Fliege als Erhalterin gesunder Luft
Weiterlesen: 5. Kapitel – Die Fliege als Erhalterin gesunder Luft17. März 1842 [Fl.01_005,01] Ihr werdet an einem warmen Sommertage schon zu öfteren Malen die Erfahrung gemacht haben, daß besonders an einem schwülen Nachmittage sich nicht selten des müden Menschen ein süßer Schlaf bemächtigen will. Wer da noch in der vollen Jugend ist, der kann sich denselben wohl durch allerlei Mittel vertreiben, dergleichen da wären…
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6. Kapitel – Die Fliege als Nahrungsmittelchemiker und Elektrizitätsverteiler
Weiterlesen: 6. Kapitel – Die Fliege als Nahrungsmittelchemiker und Elektrizitätsverteiler18. März 1842 [Fl.01_006,01] Ihr werdet sicher schon öfter bemerkt haben, daß die Fliegen sich vorzugsweise gern an jene Orte setzen, wo es etwas zu naschen gibt, aus welchem Grunde sie auch bei einer Mahlzeit als ungebetene Gäste sehr gern in großer Menge sich einfinden und daselbst mit großer Begierde sich über die Speisen und…
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7. Kapitel – Die Fliege, ein Sammelpunkt des Lebens aus Gott
Weiterlesen: 7. Kapitel – Die Fliege, ein Sammelpunkt des Lebens aus Gott19. März 1842 [Fl.01_007,01] Nachdem wir bereits den negativ-polarischen Teil dieses Tierchens kennengelernt haben, welcher eigentlich der materielle Teil ist, so wollen wir uns nun zu dem positiv-polarischen Teil dieses Tierchens wenden, um allda erst das hauptsächlich Wunderbare mit einigen aufmerksamen Blicken zu erschauen. [Fl.01_007,02] Wer je eine Fliege gesehen hat, der wird doch unmöglich…
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8. Kapitel – Die Fliege und die Entstehung der Kometen
Weiterlesen: 8. Kapitel – Die Fliege und die Entstehung der Kometen20. März 1842 [Fl.01_008,01] Damit ihr aber das folgende Großwichtige gründlich verstehet, so wird es noch nötig sein, auf das bereits Gesagte einen kleinen Rückblick zu machen, d.h. nur auf den positiv-polarischen Teil unserer Fliege, wie sie ist ein Sammelpunkt des Lebens. [Fl.01_008,02] Werfet einen wohlbeachtenden Blick zur Sonne! Wer aus euch kann es wohl…
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9. Kapitel – Die Ursache und das Wesen des Lichtes
Weiterlesen: 9. Kapitel – Die Ursache und das Wesen des Lichtes22. März 1842 [Fl.01_009,01] Wir haben in der vorhergehenden Mitteilung unsere Fliege somit als erstes Tier hinter einem neu gebildeten Planeten einhersumsen hören. [Fl.01_009,02] Es wird kaum nötig sein, diese Redefigur näher zu erklären, jedoch kann um manches Schwächeren willen beigefügt werden, daß dieses nur zeitlich, aber nicht räumlich zu nehmen ist, wodurch dann jemand…
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