← Zurück zu „W“

Weibchen – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Daß durch das “Männchen und Weibchen”, bezeichnet wird Wahres und Gutes, kann aus demjenigen erhellen, was früher gesagt und gezeigt worden ist, daß nämlich der Mann und das Männchen bezeichne das Wahre, Weib und Weibchen aber das Gute; Männchen und Weibchen aber wird ausgesagt von Beständigem, Mann und Weib dagegen von Willigem, aus dem Grund, weil durch Mann und

Weib eine Ehe vorgebildet wird, nicht so aber durch Männchen und Weibchen; denn das Wahre kann nie aus sich eine Ehe eingehen mit dem Guten, sondern das Gute mit dem Wahren, weil es durchaus kein Wahres gibt, das nicht vom Guten hervorgebracht und so mit dem Guten verknüpft wird; wenn man sich das Gute vom Wahren wegdenkt, so bleibt außer den Worten gar nichts übrig. <HG 725>

Daß durch das “Weib Noachs” bezeichnet wird die Kirche selbst, und durch die “drei Weiber seiner Söhne mit ihnen” die aus ihr entstehenden Kirchen selbst, erhellt aus dem, was gesagt worden ist, daß nämlich, wenn der Mensch der Kirche genannt wird, der Kirche Alles verstanden ist, oder wie es benannt wird, das Haupt der Kirche; und dann ist das Weib die Kirche. Anders ist es, wenn im Worte Mann und Weib oder Männchen und Weibchen steht, dann wird durch Mann und Männchen bezeichnet das Verständige oder die Glaubenswahrheiten, und durch Weib und Weibchen das Willige oder Glaubensgutes. <HG 770>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 71 →

← Zurück zu „W“