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Wand – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

“Und seine Wände” bedeutet das Innere. Dies erhellt aus der Bedeutung der Wände oder Seiten, sofern sie das Innere bezeichnen; denn wenn das Dach das Innerste bedeutet, so bedeuten die Wände, die tiefer unten sind, das Innere. Durch das Innere wird bezeichnet, was unterhalb des Innersten und oberhalb des Letzten ist, also das Mittlere. Daß die Wände das Innere bezeichnen, beruht darauf, daß die Seiten und die Brust beim Menschen das Innere bezeichnen; denn alle Vorbilder in der Natur beziehen sich auf die menschliche Gestalt, und haben ihre Bedeutung gemäß der Beziehung auf dieselbe; so z.B. das Haus: sein Oberstes, das Dach genannt wird, bezeichnet dasselbe, wie das Haupt; das Innere, das unterhalb des Obersten ist, bezeichnet das gleiche wie die Brust und die Seiten, und sein Fundament das gleiche wie die Füße und deren Sohlen. Es verhält sich aber deshalb so, weil der ganze Himmel einen Menschen darstellt, und von ihm aus ein Einfluß in die ganze Natur stattfindet; denn die natürliche Welt entsteht und besteht aus der geistigen Welt. Wenn gesagt wird “die geistige Welt”, so wird das Göttliche des Herrn verstanden, das in ihr waltet. <HG 10185>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 17 →

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