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Schur – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Schur bedeutet das Wißtümliche, das noch kein Leben erlangt hat; denn Schur war eine Wüste nicht weit von Meer Suph, somit gegen Ägypten hin. Die Wahrheiten aus Wißtümlichen erlangen Leben, wenn sie sich anschließen oder beigesellen den Wahrheiten, in die das Himmlische der Liebe einfließt, das eigentliche Leben des Wahren ist von daher. <HG 1928>

Es gibt bei jedem Menschen der Kirche Vernunftwahrheiten, und wissenschaftliche Wahrheiten; die Vernunftwahrheiten sind inwendiger, die wissenschaftlichen Wahrheiten aber sind auswendiger. Diese sind voneinander unterschieden, ganz wie die zwei Gedächtnisse des Menschen; hieraus folgt, daß es auch zweierlei Neigungen zum Wahren gibt, eine inwendigere, welche die zu den Vernunftwahrheiten und eine auswendigere, welche die zu den wissenschaftlichen Wahrheiten ist. Die Neigung zum inwendigeren Wahren, das aus Vernunftgründen hervorgeht, wird hier durch Kadesch bezeichnet, die Neigung zum auswendigeren Wahren hingegen, das aus Wissenschaftlichem hervorgeht, durch Schur. <HG 2503>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 180 →

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