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Schaum – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

Hes.24/3-6: “Mache ein Gleichnis wider das Haus des Aufruhrs, und sage zu ihnen: So spricht der Herr Jehovih: setze den Topf zu, setze ihn zu, und wirf auch Stücke hinein, alle guten Stücke, Lenden und Schulter, und fülle ihn mit auserlesenen Knochen; es spricht der Herr Jehovih: Wehe der Blutstadt, dem Topfe, in dem Schaum ist, und von dem der Schaum nicht weggegangen”: hier steht Topf für die Stadt oder das Volk in ihr, bei dem das Böse der Entweihung des Guten ist. Das Gute, welches das Fleisch in ihr ist, sind Lenden und Schulter, das Böse ist der Schaum davon, die Entweihung des Guten ist der bleibende Schaum, daher sie auch Blutstadt genannt wird. <HG 8408>

Scheba/Saba (Sohn Joktans) “Und Joktan zeugte Almodad, und Scheleph, und Chazarmaveth, und Jerach. Und Hadoram, und Usal, und Diklah. Und Obal, und Abimael, und Scheba. Und Ophir, und Chavillah, und Jobab; diese alle sind Söhne Joktans”. Diese waren ebenso viele Völkerschaften aus den Familien Ebers, durch die bezeichnet werden ebenso viele Religionsgebräuche. Daß durch sie ebenso viele Religionsgebräuche bezeichnet werden, erhellt daraus, daß die Namen im Worte niemals etwas anderes bezeichnen als Sachen, denn das Wort bezieht sich im inneren Sinn auf nichts anderes als auf den Herrn, Sein Reich in den Himmeln und auf Erden, folglich auf die Kirche und was Sache der Kirche ist, so nun diese Namen; und weil Joktan, der Sohn Ebers, wie schon früher gesagt worden, den äußeren Gottesdienst dieser neuen Kirche bedeutet, so können seine Söhne nichts anderes bezeichnen als Dinge des äußeren Gottesdienstes, welche sind Religionsgebräuche, und zwar ebenso viele Gattungen derselben. Aber welcherlei Gattungen von Religionsgebräuchen, kann nicht gesagt werden, weil sie in Beziehung zu dem Gottesdienst selbst stehen; und bevor dieser bekannt ist, kann von seinen Gebräuchen nichts gesagt werden, und sie zu wissen, hätte auch keinen Nutzen; auch kommen sie im Worte nicht vor außer Scheba, Ophir und Chavillah, die aber nicht von diesem Stamme sind, denn Scheba und Chavillah, von denen im Wort die Rede ist, waren von denen, welche Söhne Chams genannt werden, wie dies erhellt aus 1.Mose 10/7; so auch verhält es sich mit Ophir. <HG 1245-1247>

Scheba/Saba (Sohn Raamahs) Durch die Söhne Raamahs Scheba und Dedan werden solche bezeichnet, die keinen inneren Dienst hatten, sondern Glaubenserkenntnisse, d.h. von himmlischen Dingen, in deren Besitz sie die Religion setzten; und daß Scheba und Dedan Völkerschaften sind, bei denen sie waren, und daß im inneren Sinn durch ebendieselben die Erkenntnisse selbst bezeichnet werden, ist aus mehreren Stellen bei den Propheten zu sehen. <HG 1168, 1171>

Scheba/Saba (Sohn Jochschans) Weil es zweierlei Klassen von Geistigen sind, nämlich die mehr im Guten und die mehr im Wahren, darum haben sie zweierlei Lehren, nämlich Lehren der Liebtätigkeit und Lehren des Glaubens. Lehren der Liebtätigkeit für diejenigen, die im Guten des Glaubens sind, und hier bezeichnet werden durch Jochschans Söhne, dagegen Lehren des Glaubens für diejenigen, die im Wahren des Glaubens, und bezeichnet werden durch die Söhne Midians. Scheba und Dedan sind es, welche die erste Klasse bilden, d.h., die im geistigen Reich des Herrn im Guten des Glaubens sind, und welche Lehren der Liebtätigkeit haben. Daher kommt es, daß durch Scheba und Dedan bezeichnet werden Erkenntnisse himmlischer Dinge, oder was das gleiche, diejenigen, die in den Erkenntnissen himmlischer Dinge, d.h., die in den Lehren der Liebtätigkeit sind, denn Lehren sind Erkenntnisse, und Sache der Liebtätigkeit ist das Himmlische, das der geistige Mensch hat. Scheba im eigentlichen Sinn sind diejenigen, die in den Erkenntnissen des Guten sind. <HG 3240>

Schechem/Sichem (Ort) Schechem ist die erste Station im Lande Kanaan, dahin man kommt von Syrien, oder von Charan her. Und weil durch das Land Kanaan bezeichnet wird das Himmlische der Liebe, so folgt, daß durch Schechem bezeichnet wird die erste Erscheinung des Himmlischen. <HG 1440, 1441>

Schechem/Sichem (Sohn Chamors) Schechem, insofern er das Wahre bezeichnet, hier das Wahre der Kirche von der alten Zeit her. Daß dies durch Schechem vorgebildet wird, kommt daher, daß bei der Völkerschaft, wo Schechem war, Überreste der Kirche waren. Daß sie zu den redlichen Völkerschaften gehörte, erhellt aus der Aufrichtigkeit, mit der Chamor und Schechem zu Jakob und seinen Söhnen redete; und aus der Einwilligung, daß Schechem die Dinah zum Weibe nehmen wollte; und weil es so war, so wurde das Wahre der Kirche durch sie vorgebildet; und außerdem war die Stadt Schechem die erste Station für Abraham, als er aus Syrien in das Land Kanaan kam. <HG 4430, 4431>

“Schechem, mein Sohn” bedeutet das Wahre daher. Dies erhellt aus der vorbildlichen Bedeutung Schechems, insofern er das inwendigere Wahre bezeichnet, also das Wahre daher, nämlich aus dem Guten, das Chamor ist; denn alles Wahre

der Kirche kommt von dem Guten derselben; anderswoher kommt das Wahre niemals. Dieses Wahre, das durch Schechem vorgebildet wird, wird das inwendigere Wahre genannt, und ist in seinem Wesen nichts anderes als das Gute der Liebtätigkeit; denn die Älteste Kirche lebte, weil sie himmlisch war, in dem Guten der Liebe zum Herrn, und daher im Innewerden alles Wahren. <HG 4448>

Schechem bezeichnet die Lehre. <HG 4473>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 90 →

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