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Ophir – Entsprechungslexikon

Entsprechungslexikon · Zusammenstellung: Franz Kreuzwegerer (1998)

Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen

“Und Joktan zeugte Almodad, und Scheleph, und Chazarmaveth, und Jerach. Und Hadoram, und Usal, und Diklah. Und Obal, und Abimael, und Scheba. Und Ophir, und Chavillah, und Jobab; diese alle sind Söhne Joktans”. Diese waren ebenso viele Völkerschaften aus den Familien Ebers, durch die bezeichnet werden ebenso viele Religionsgebräuche. Daß durch sie ebenso viele Religionsgebräuche bezeichnet werden, erhellt daraus, daß die Namen im Worte niemals etwas anderes bezeichnen als Sachen, denn das Wort bezieht sich im inneren Sinn auf nichts anderes als auf den Herrn, Sein Reich in den Himmeln und auf Erden, folglich auf die Kirche und was Sache der Kirche ist, so nun diese Namen; und weil Joktan, der Sohn Ebers, wie schon früher gesagt worden, den äußeren Gottesdienst dieser neuen Kirche bedeutet, so können seine Söhne nichts anderes bezeichnen als Dinge des äußeren Gottesdienstes, welche sind Religionsgebräuche, und zwar ebenso viele Gattungen derselben. Aber welcherlei Gattungen von Religionsgebräuchen, kann nicht gesagt werden, weil sie in Beziehung zu dem Gottesdienst selbst stehen; und bevor dieser bekannt ist, kann von seinen Gebräuchen nichts gesagt werden, und sie zu wissen, hätte auch keinen Nutzen; auch kommen sie im Worte nicht vor außer Scheba, Ophir und Chavillah, die aber nicht von diesem Stamme sind, denn Scheba und Chavillah, von denen im Wort die Rede ist, waren von denen, welche Söhne Chams genannt werden, wie dies erhellt aus 1.Mose 10/7; so auch verhält es sich mit Ophir. <HG 1245-1247>

Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 268 →

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