Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Der Nasiräer bildete vor den Herrn in Ansehung des Göttlich-Menschlichen, und daher den Menschen der himmlischen Kirche, weil er eine Ähnlichkeit des Herrn ist. Das Natürliche des Nasiräers wurde durch die ungeschorenen Haare vorgebildet. <HG 3301>
Der Herr wurde in Ansehung des göttlich Natürlichen durch den Nasiräer vorgebildet. <HG 5247>
Daß der Nasiräer das Haar nicht bescheren sollte, weil es, wie gesagt wird, das Nasiräat Gottes auf seinem Haupte war und daß er, wenn die Tage vollendet waren, es abscheren und weihen sollte, war deshalb, weil der Nasiräer den Herrn im Ersten und im Letzten bedeutete, und Sein Göttliches im Letzten Sein Menschliches war, das Er göttlich machte bis auf Fleisch und Gebeine, die das Letzte sind. <EKO 66>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 204 →
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