Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Die Hüfte bezeichnet die eheliche Liebe und das Gute der ehelichen Liebe, und das Gute der himmlischen Liebe und das Gute der geistigen Liebe. In betreff des Herrn bedeutet die Hüfte das göttlich Gute, das Seiner Liebe angehört. Im entgegengesetzten Sinn bedeutet es die Selbst- und Weltliebe. <HG 3021>
Die Hüfte, insofern sie die eheliche Liebe bezeichnet, und daher jede himmlische und geistige Liebe, weil diese von der ehelichen Liebe, wie die Nachkommen von ihren Eltern abstammen. <HG 4277>
“Und Er trägt auf Seinem Gewande und an Seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren” bedeutet daß der Herr im Wort lehrt, wie Er beschaffen sei, nämlich, daß Er das göttlich Wahre der göttlichen Weisheit und das göttlich Gute der göttlichen Liebe sei, und somit, daß Er der Gott des Weltalls sei. Durch das Gewand des Herrn wird das Wort in Ansehung des göttlich Wahren bezeichnet, und durch die Hüfte des Herrn das Wort in Ansehung des göttlich Guten. Die Hüften und Lenden bezeichnen die eheliche Liebe, weil diese Liebe die Grundlage aller Liebe ist, und deshalb bezeichnen die Hüften und Lenden das Gute der Liebe; dies kommt von der Entsprechung; und deshalb wird, wenn die Hüfte auf den Herrn bezogen wird, Er selbst in Ansehung des Guten der Liebe bezeichnet, und hier auch das Wort in Ansehung desselben. <EKO 1242>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 157 →
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