Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Holz bedeutet das leiblich Gute. <HG 425>
Die Uralten verglichen und verähnlichten das, was bei dem Menschen ist, dem Gold, Silber, Erz, Eisen, Stein, Holz. Sein innerstes Himmlische dem Gold, das niedrigste Himmlische dem Erz, und das Niedrigste oder Leibliche von demselben her dem Holz. Dagegen das innerste Geistige verglichen und verähnlichten sie dem Silber, das niedrigere Geistige dem Eisen und das Niedrigste desselben dem Stein. Holz im allgemeinen bezeichnet das, was das Niedrigste des Willens ist, kostbares Holz, wie von Zedern und ähnliches das, was gut ist, wie das Zedernholz im Tempel; und das Zedernholz, das gebraucht wurde bei der Reinigung des Aussatzes. Und das in die bittern Wasser bei Marah geworfene Holz, von dem die Wasser süß wurde. Nicht kostbares Holz aber und solches, das zu Schnitzbildern gemacht, wie auch zum Scheiterhaufen gebraucht wurde und dergleichen, bezeichnet Begierden, wie das Holz Gopher von Schwefel. <HG 643>
Holz bedeutet das Gute der Werke und der Gerechtigkeit. Holz ist das Vorbild des Guten, wie es alles an der Lade und am Tempel befindliche Holz war, dann auch alles Holz auf dem Altar, wenn Brandopfer und andere Opfer geschahen. <HG 2784>
Holz bedeutet im allgemeinen das Gute der Liebe und im besonderen das Gute des Verdienstes bedeutet; daher kommt es, daß Holz im höchsten Sinn das göttlich Gute bezeichnet, weil alles, was im inneren Sinn solches bedeutet, was der Kirche und dem Himmel angehört, im höchsten Sinn Göttliches bezeichnet. <HG 10178>
Purista soll, sooft der Herr zu ihnen kommt, in der Hütte ein Mahl bereiten, und dazu soll sie frisches, reines Holz verwenden. Der Herr: Das reine, frische Holz soll die stets erneute und vermehrte Liebe eures Herzen bezeichnen. <HHGT II,22/10>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 144 →
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