Lexikonübersicht · Quellen und Abkürzungen
Befruchten wird im Worte ausgesagt von dem, was Sache der Liebe, und mehren von dem, was Sache des Glaubens ist. <HG 43>
Weil die Uralten die Verbindung des Verstandes und des Willens oder des Glaubens und der Liebe eine Ehe hießen, so nannten sie alles Gute, das aus dieser Ehe erzeugt wurde, Befruchtungen, und alles Wahre Vermehrungen. <HG 55>
Nachdem der Mensch wiedergeboren ist, und der innere Mensch auf den äußeren einwirkt, oder nachdem der äußere Mensch zur Entsprechung und Folgsamkeit gebracht ist, wird das Gute im äußeren Menschen, und zwar in seinen Trieben, befruchte, und das Wahre in seinem Gedächtnis vermehrt. <HG 913>
Textgrundlage: die bereitgestellte Lexikonausgabe von Franz Kreuzwegerer. Originalquelle als PDF · Seite 155 →
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