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Ein Werk von Jakob Lorber
Die drei Tage im Tempel
Gespräche des zwölfjährigen Jesus
Der junge Jesus im Gespräch mit den Schriftgelehrten – eine ausführliche geistige Betrachtung seiner drei Tage im Tempel zu Jerusalem.
Über das Werk
„Die drei Tage im Tempel“ schildert die Begegnung des zwölfjährigen Jesus mit den Schriftgelehrten in Jerusalem. Aus einer Kinderprüfung entwickelt sich ein ausführliches Gespräch über die Verheißungen der Propheten und die Identität des erwarteten Messias. Jesu Fragen und Antworten fordern die religiösen Autoritäten heraus. Ein anwesender römischer Richter tritt zu seinem Schutz auf. Im Mittelpunkt stehen Jesu Weisheit und die geistige Bedeutung seiner Aussagen.
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1. Kapitel – Die Sitte der Kinderprüfungen im Tempel zu Jerusalem
Weiterlesen: 1. Kapitel – Die Sitte der Kinderprüfungen im Tempel zu Jerusalem[DTT.01_001,01] Es war Sitte und vorgeschriebener Brauch im ganzen Reiche der Juden, daß sie ihre Kinder, wenn sie das zwölfte Jahr zurückgelegt hatten, nach Jerusalem bringen mußten, wo sie im Tempel von den Ältesten, Pharisäern und Schriftgelehrten befragt wurden über alles, was sie bis zu diesem Alter besonders in der Lehre von Gott und den…
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2. Kapitel – Der geistreiche Jesusknabe im Tempel
Weiterlesen: 2. Kapitel – Der geistreiche Jesusknabe im Tempel[DTT.01_002,01] Aber so ein recht geistreicher Knabe ließ darauf den Kopf noch nicht hängen und sagte: „Alles Wirken in der großen Gotteswelt ist am Tage vom hellsten Sonnenlicht erleuchtet, und selbst die Nacht ist nie so finster, daß man gar nichts sehen sollte; warum muß denn gerade jene wichtige Lehre, die dem Menschen den Weg…
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3. Kapitel – Des Jesusknaben Frage an die Schriftgelehrten
Weiterlesen: 3. Kapitel – Des Jesusknaben Frage an die Schriftgelehrten[DTT.01_003,01] Als Ich auf diese Weise Sprachluft bekommen hatte, sprach Ich zu den Ältesten und Schriftgelehrten, die Mir bedeuteten, daß Ich nun reden solle und fragen, um was ich wolle, und sie würden mir nun pflichtgemäß antworten. Und so begann Ich wieder mit der gestellten Vorfrage und sagte: „Eure noch so sicher scheinend gestellten Worte…
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4. Kapitel – Des Jesusknaben Verlangen Jes.9,5-6 beantwortet zu wissen
Weiterlesen: 4. Kapitel – Des Jesusknaben Verlangen Jes.9,5-6 beantwortet zu wissen[DTT.01_004,01] Sagte Ich: „O ja, das, was du nun ganz gut dargestellt hast, habe Ich schon lange gewußt, und du hättest dir füglichermaßen die ernste Mühe ersparen können, Mir solches kundzutun. Ich bleibe nun einmal dabei stehen und lasse die Jungfrau Maria nicht aus den Augen! [DTT.01_004,02] Warum sagte denn der Prophet (Jes.9,5-6): ,Uns ist…
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5. Kapitel – Der mißlungene Störungsversuch des alten stolzen Pharisäers
Weiterlesen: 5. Kapitel – Der mißlungene Störungsversuch des alten stolzen Pharisäers[DTT.01_005,01] Hierauf wandte sich der Oberste an Mich und sagte: „Nicht wahr, du willst alle die Daten und Erscheinungen jener denkwürdigen Geburt zu Bethlehem von uns genauest erfahren?“ [DTT.01_005,02] Sagte Ich: „Oh, damit kannst du dir auch gar fein die Mühe und Arbeit ersparen, denn alles ist Mir so getreu und wahr bekannt wie keinem…
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6. Kapitel – Verächtliche Rede des Hochpriesters über den Zimmermannssohn
Weiterlesen: 6. Kapitel – Verächtliche Rede des Hochpriesters über den Zimmermannssohn[DTT.01_006,01] Es trat aber ein junger Pharisäer vor, der eigentlich noch ein Levite war, und bat um die Erlaubnis, hier ein paar Worte reden zu dürfen. Der Richter erlaubte ihm das mit dem Bemerken, gelassen und verständig zu reden. [DTT.01_006,02] Da nahm der Levite das Wort und fing also zu reden an, sagend: „Ich stamme…
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7. Kapitel – Des Jesusknaben Antwort auf des Hohenpriesters Rede
Weiterlesen: 7. Kapitel – Des Jesusknaben Antwort auf des Hohenpriesters Rede[DTT.01_007,01] Sagte der Richter zu Mir: „Nun, was sagst du, holder Knabe, zu dieser allerdings äußerst triftigen Rede des Hochpriesters?“ [DTT.01_007,02] Sagte Ich: „Was sollte Ich anders dazu sagen als: Entweder hat er recht, und der Prophet ist ein Lügner und hat somit kein Recht, oder das Unrecht fällt auf den Hohenpriester zurück, und der…
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8. Kapitel – Die Drohung des Hochpriesters und des römischen Richters strenge
Weiterlesen: 8. Kapitel – Die Drohung des Hochpriesters und des römischen Richters strenge[DTT.01_008,01] Sagte der Hochpriester: „Wenn jener Knabe ohne unser Wissen und ohne Einwilligung des Tempels also eigenmächtig im Ernste solche Dinge verrichtet, da liegt es ja klar am Tage, daß er vom Beelzebub, dem Obersten aller Teufel, besessen ist! Mit Gotteskraft geht das niemals außerhalb des Tempels! Welche sittliche Reinheit gehört dazu, um der göttlichen…
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9. Kapitel – Des Jesusknaben Verheißung an den römischen Richter
Weiterlesen: 9. Kapitel – Des Jesusknaben Verheißung an den römischen Richter[DTT.01_009,01] Ich aber sah den römischen Richter freundlichst an und sagte: „Du bist zwar ein Heide, aber du bist gerecht und guten Herzens, und wahrlich, wenn nun das wahre Gottesreich zu den Menschen auf Erden kommen wird, wirst du samt deinem ganzen Hause nicht als einer der Letzten in dasselbe aufgenommen werden! Wer aber darin…
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10. Kapitel – Der Jesusknabe und Simon als Nachtgäste des Römers in der Herberge
Weiterlesen: 10. Kapitel – Der Jesusknabe und Simon als Nachtgäste des Römers in der Herberge[DTT.01_010,01] Der Hochpriester machte über diese Vorlesung ein sehr ärgerliches Gesicht. [DTT.01_010,02] Ich aber sagte: „Nun, du gar so hoch gottesgelehrter Oberster des Tempels, ist dadurch von Mir nicht alleraugenfälligst der Beweis geliefert, daß, wenn das von Mir dir ehedem Gesagte ein Unsinn ist – das er aber nicht ist –, eben ihr selbst Schöpfer…
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