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18. Bewirkung des Verzückungsschlafes

GrEV IV/42 — DER HERR: "Auf daß ihr das Entstehen und die Wirkungen des Verzückungsschlafes auch praktisch sehet, werde Ich nun veranlassen, daß aus Cäsarea Philippi so ein recht dummer und kreuzarger Mensch ankommen wird. Dieser soll von einem aus euch also behandelt werden, und ihr werdet es sehen und hören, in welch eine verwunderungswürdige Weisheit der dumme und arge Mensch im Verzückungsschlafe übergehen wird. So er aber dann wieder erwacht, da wird er gleich wieder derselbe arge und dumme Mensch sein, der er zuvor war, und wir werden zu tun haben, ihm auf dem natürlichen Wege nur einigermaßen hellere Begriffe von Gott und den Menschen einzuhauchen. … Zinka aber soll die Behandlung an ihm vornehmen. Denn er besitzt die meiste Kraft dazu. Ich werde zum voraus dem Zinka Meine Hände auflegen, auf daß er desto mehr Kraft gewinne und ihm die Behandlung besser gelinge."

Zinka tritt vor und sagt: "Herr, wie werde ich solches wohl vermögen, da ich mit der Form der Behandlung viel zuwenig vertraut bin?!"

Spricht DER HERR: "Lege die rechte Hand auf die Stirn und die linke auf die Magengrube, und er wird sobald in den besprochenen Schlaf versinken und auch alsbald zu reden anfangen, doch mit schwächerer Stimme als im Naturzustande! Willst du ihn dann wieder erwecken, so brauchst du bloß deine Hände in umgekehrter Ordnung aufzulegen, etliche Augenblicke lang anhaltend. Gleich aber, wie er erwachen wird, ziehst du deine Hände zurück, und die Behandlung ist zu Ende!"

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