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Vom Leben mit und ohne Gott – 3. Trostlicht für Hilfesuchende

GrEv V/169 — DER HERR: "Ich werde jeden ernsten Strebens Hilfe, Kraft und Stütze sein! In der Zeit der Not werde Ich niemanden verlassen, der stets treugläubig und Mich hebend auf Meinen Wegen gewandelt ist. Ist er aber durch allerlei Lockungen der Welt von Meinen Wegen abgewichen, da muß er es sich dann schon selbst zuschreiben, so für ihn Meine Hilfe zur Zeit der Not unterm Wege verbleiben wird, und das so lange, als der Gefallene nicht voll Ernstes und reuig und vol sich an Mich wenden wird.

Ich werde zwar ewig ein und derselbe treue Hirte verbleiben und nachgehen den Schafen, die sich irgend verloren haben. Aber das Schaf muß irgend zu blöken anfangen und sich finden lassen nach dem ihm eigenen und unantastbaren freien Willen.

Wer da irgend belastet ist mit einer für seine Kraft zu großen Lebensbürde, der komme im Herzen zu Mir und Ich werde ihn stärken und erquicken! Denn Ich gebe eben darum manchem eine größere Bürde zu tragen, auf daß er fühle seine Schwäche und dann im Herzen zu Mir komme und Mich bitte um hinreichende Kraft zur leichteren Ertragung seiner größeren Lebensbürde. Und Ich werde ihn stärken in jeglicher Not seines Lebens und ihm ein rechtes Licht geben, zu durchwandeln die finsteren Wege des Lebens dieser Welt. — Wer aber die zu große Bürde wohl fühlt, aber nicht zu Mir kommt im Herzen, der muß es sich selbst zuschreiben, so er erliegt unter der zu großen Last des Erdenlebens."

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