← Zurück zu „Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn er ist von Ewigkeit“

Die irdisch-materiellen Schöpfungen sind der Aufenthalt unzähliger Seele

Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit ….

Zitat aus: Großes Evangelium Johannes, Band 4, Kapitel 243

[GEJ 4.243.7] Damit aber kein Wesen, das einmal besteht, ewig je irgend in seiner seelischen Sphäre zerstört und in ein anderes Wesen übergehen kann und verlieren das Ur- Ich, so ist dahin Meine als ewig unwandelbar fest gestellte Ordnung ja auch gut! Und mag eine Seele mit ihrer Vollendung noch solange zu tun haben, so bleibt sie dennoch ihr eigenstes Ur-Ich und wird sich als solches auch für ewig unwandelbar erkennen, was denn hoffentlich doch tröstender ist, als so die Seele als völlig zerteilt in ein anderes Individuum übergehen würde, allwo alle Erinnerung an ein früheres Sein notwendig verschwinden müßte und keine Spur von einem früheren konkreten Sein übrigbliebe! Wozu wäre dann ein sich selbst frei bestimmendes Vorleben gut gewesen? Wäre da ein Mensch wohl besser daran denn ein kriechender Wurm im Staube?!

Zitat aus: BD 8117 Individualität der Seele
Doch das ichbewußte Wesen …. der Mensch …. birgt als Seele jenen von Mir einst hinausgestellten Geist, der immer und ewig das gleiche Individuum sein und bleiben wird, das von Mir einst seinen Ausgang nahm …. Und ob das Wesen auch mehrmals den Gang durch die Schöpfungen der Erde zurücklegen muß …. immer wird es das gleiche ichbewußte Wesen bleiben, das einst von Mir sich abwandte, das Meiner Liebekraft wehrte und also willensmäßig von Mir die Trennung vollzog, die aber niemals mehr stattfinden kann, weil alles, was aus Mir hervorgeht, unlösbar mit Mir verbunden ist.

Diese beiden Gegenüberstellungen suchte ich schon etwas länger, da man hiermit erklären kann, dass Lorber und Dudde hier die Unzerstörbarkeit des einst geschaffenen Urgeistes beschreiben. Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit …. Seine geschaffenen Urgeister werden auch bestehen bleiben in Ewigkeit, nur harren viele noch ihrer Vollendung.

Der Weg des gefallenen Urgeistes zurück zur Vollkommenheit
Zitat:
Die irdisch-materiellen Schöpfungen sind der Aufenthalt unzähliger Seelensubstanzen, die einem einst gefallenen Urgeist angehören, die aber sich in so verschiedenen Außenformen befinden, daß gewissermaßen jegliches Schöpfungswerk ein Partikelchen einer gefallenen Urseele in sich trägt, die sich alle einmal wieder vereinigen …. dann aber in dieser Urseele alles enthalten ist, was sich in der gesamten Schöpfung befindet. Diese Urseele verkörpert sich als letzte Station des Ausreifungsprozeßes nun im Menschen, in der irdischen Außenform, die so beschaffen ist, daß die Seele nun ihre letzte Willensprobe bestehen kann, um dann als Lichtgeist wieder einzugehen in das geistige Reich, um dann wieder in ihrem anfänglichen Zustand licht- und kraftvoll und unvorstellbar selig zu sein ….

← Zurück zu „Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn er ist von Ewigkeit“