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Der buchstäbliche Sinn des Wortes dient darin verborgenen Wahrheiten zur Wache

Der buchstäbliche Sinn des Wortes dient dem echten Wahren, das inwendig verborgen liegt, zur Wache. Und die Wache besteht darin, dass jener Sinn so oder anderes gedeutet und nach der Fassungskraft erklärt, und doch hierdurch das Innere nicht beschädigt noch verletzt werden kann. Denn es schadet nicht, dass der buchstäbliche Sinn des Wortes von dem einen anders als von dem anderen verstanden wird, wohl aber schadet es, wenn das göttlich Wahre, das inwendig verborgen liegt, verkehrt wird, denn dadurch wird dem Wort Gewalt angetan. Darüber, dass dies nicht geschehe, wacht der buchstäbliche Sinn, und wacht bei denjenigen, die aus Religion im Falschen sind, und sich in diesem Falschen nicht bestärken; denn diese tun demselben keine Gewalt an.
Dies Wache wird durch die Cherube bezeichnet, und auch durch sie im Wort beschrieben. Sie werden angedeutet durch die Cherube, die, nachdem Adam mit seinem Weibe aus dem Garten Eden vertrieben war, an dessen Eingang gestellt wurden, und von denen 1.Mose 3/23,24 liest: “Als Jehova Gott den Menschen hinausgetrieben hatte, stellte Er an den Garten Eden gegen Morgen Cherube mit flammendem und sich hin und her wendenden Schwerte, den Weg zum Baume des Lebens zu hüten”. Durch die Cherube wird die Wache angedeutet. Durch den Weg zum Baum des Lebens wird bezeichnet der Eingang zum Herrn, der den Menschen durch das Wort gegeben ist. Durch die Flamme des sich hin und her wendenden Schwertes wird das göttlich Wahre im Untersten bezeichnet, welches wie das Wort im buchstäblichen Sinne ist, der so gewendet (verschieden ausgelegt) werden kann. <4HL/HS 97>

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