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Der Zug der heiligen Liebe

Empfangen vom Herrn durch J. K. F., am 24. August 1893

Weiter sollst du schreiben, Mein Kind, denn noch sehe Ich eines der Meinen von ferne stehen, das sich nicht traut an Mein Vaterherz zu kommen, und doch im Herzen voll Liebe zu Mir ist. –
O Mein Kind, warum willst du dich für zu unwürdig halten – von Mir geliebt, von Mir gespeist zu werden, mit dem Brote des Lebens?
O siehe, Mich verlangt nach deiner Liebe, darum sei nicht ängstlich mehr Mein Kind, denn siehe, Ich liebe dich ja so unaussprechlich, und will, dass du Mich auch also lieben sollst mit Deinem ganzen Herzen, das Mir gehört schon lange Zeit; denn du hast Mich geliebet von Kindesbeinen an; darum hast du auch alsbald erkannt die Stimme deines Gottes, Den du im Vater über alles liebst, und Der nun zu dir kommt im Worte Seines Mundes, im Geiste Seiner Liebe, um dir zu Zeigen wie groß und mächtig Seine Liebe ist, wie unaussprechlich groß und heilig, so groß, dass kein Mund sie je aussprechen kann, das will Er dir zeigen, und dich in Seiner Liebe weiter führen von einer Stufe zur andern. –

So komm denn Kind und halte fest –
Die Hand, die nimmer dich verlässt
lieb weiter nur, und sorge nicht,
dass einst dir mangeln könnt Mein Licht;
Behalt‘ Mich nur im Herzen dein.
So will Ich all’zeit bei dir sein; –
Dich weiter lehren treu und gut,
so wie ein lieber Vater tut! –

Das liebes Kind sei dir ein Zeichen Meiner Liebe, von Deinem Vater Jesus. –
Amen!

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