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Schenke uns ein hörendes Herz

751.  Schenke uns ein hörendes Herz

Mein Kind, nicht umsonst hat dich dieser Aufruf tief getroffen und erfreut, weißt du doch, was ein hörendes Herz bedeutet und kennst seine Wichtigkeit. Ich bin ja das Zentrum des Herzens, Angelpunkt des Gewissens und hier ist der Ort der Gewißheit, der göttlichen Wahrheit. Kein Mensch kann etwas Besseres erbitten. Er bittet dann schon um Mich selbst, daß Ich sein Leiter und Berater sein möge.
Mein Kind, du fragst Mich nach dem geistigen und geistlichen Wert des Papstbesuches, und dir ist die Botschaft des Hirten und seine Verkündigung der Liebe, des Herzens, des Gewissens, des Glaubens und der Treue tief ins Herz gedrungen. Und so kommt es nicht so sehr auf die Botschaft des Papstes an, sondern auf den Zustand des Herzens, an die er sich wendet und ob das Wort auf fruchtbaren Boden fällt oder auf trockenes Land. Ja, wenn die Herzen die Botschaft aufnehmen und sie befolgen, kann ein neuer Geist durch eure Lande wehen, der fruchtbares, neues Gottesleben mit sich bringt und in den Menschen erweckt.

Alleine es ist nicht so. Die Herzen sind wenig zubereitet, waren voll von anderen Wünschen und Erwartungen und so ist das Wort wohl gesprochen, aber die fruchtbare Resonanz im Herzen fehlt bei vielen und das eigene Meinen, Wünschen und Denken sind die Dornen und Disteln, unter die das göttliche Wort fiel. Es bedarf des hörenden, lauschenden Herzens nicht nur dem verkündenden Hirten gegenüber, sondern wenn die Botschaft aufgenommen wird, auch der Umsetzung in der Tat und Wahrheit. Das hörende Herz bedarf der Umkehr von der Außenlebigkeit hinein in die Innenwelt des Menschen. Es bedarf des Wissens darum, wer denn die beratende Stimme im Herzen ist, und daß Ich es bin, der Gott und Vater aller Menschen.

So siehe, ist die Botschaft verkündet, doch es fehlt der Glaube. Es könnte mit einem Schlag ein geistlicher Aufbruch, ein Wandel durch die deutschen Lande gehen, wenn das Gehörte auch befolgt würde. Der Weizen ist ausgesät. Niemand kann sich dem entziehen, doch die Ernte wird mager sein unter dem Gestrüpp der äußeren, modernen Welt, die alles überwuchert. Doch wenn das Wort nur in wenigen Herzen aufgeht und auf fruchtbaren Boden fällt, ist schon Großes geschehen, denn wenige Meiner wahren Kinder bewirken mehr, als viele derer, die sich Christen nennen, aber den Christus im eigenen Herzen nicht kennen und ihn auch nicht finden werden.
Amen

FG. 27.9.11,  13.50-15.40 Uhr

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