711. Der Bräutigam kommt
Meine Kinder, wen erwartet ihr in diesem Advent? Für wen bereitet ihr das Weihnachtsfest vor? Wen legt ihr in die Krippe und was unter den Baum? Ist es die Fratze Meines Gegners, die euch dort entgegen lacht in Gestalt der Materie?
Ich hin nicht das "liebe Jesulein" und war auch nie das "Christkind". Ich bin seit 2000 Jahren der auferstandene, lebendige, erwachsene Herr und Gott als Mensch und wahrer Gott zugleich. Ich bin der Herrscher aller Herrscher und nichts ist mehr über Mir. Wem bin Ich Rechenschaft schuldig, wenn ich komme, die Meinen heim zu holen? Ich komme, wie ein Dieb in der Nacht und suche die, die Ich wachend und betend finde. Und wer Meine Stimme hört und Mich erkennt als der lang ersehnte Retter, Erlöser und Bräutigam der Seelen, den werde Ich mitnehmen und ihn in Meine Wohnungen einführen, die Ich versprach, für die Meinen vorzubereiten. Unser Jubel beim Einzug ins himmlische Jerusalem wird kein Ende haben, denn das Glück, das Ich denen bereitet habe, die Mich lieben, ist unvorstellbar.
Doch was geschieht mit denen, die Mich zwar als schöne Krippenfigur kennen und Mich nach heidnischer Art glauben anzubeten oder gar nicht mehr wissen, warum sie das Weihnachtsfest feiern? Was geschieht mit diesen?
Es geschieht mit ihnen, was mit Meinem Volk geschah, als es Mich nicht als seinen Messias anerkannte. Die Gnaden- und Heilsstunde wurde verpasst. Der Messias wurde verpasst. Und so verpassen die heutigen Christen samt ihren kirchlichen Führern Meine Wiederkunft im Geiste und in der Wahrheit. Die Pforten des himmlischen Hochzeitssaales werden verschlossen werden und die draußen Gebliebenen werden nicht an die Tore klopfen, denn sie erwarten Mich ja erst in der Zukunft am "Jüngsten Tage". Sie werden weiter in der Finsternis der Gottesferne verbleiben und sich gut dabei fühlen, denn Ich bin ja weit weg von ihnen, und sie werden sich ihrem Sündenpfuhl und ihrer Hölle überlassen und sich darin wälzen und Meiner spotten, und da wird kein Heiland sein, der sie aus der selbstverschuldeten Hölle heraus holt und das Heulen und Zähneknirschen ihrer gegenseitigen Wut beendet. Wer zu spät oder gar nicht in die Arche kommt, wird bei der Reinigung der geistigen Sündflut für Ewigkeiten mit untergehen. Doch dem Wollenden geschieht kein Unrecht. Lange, lange und oft und oft habe Ich gewarnt, gelockt, gelehrt und Meine Liebe und Meine Gnaden über die Menschheit ausgegossen. Nun ist eine Schöpfungsperiode zu Ende, und die Ernte wird von Mir eingebracht. Glücklich der, der in Meine Scheunen eingeholt wird.
So siehe, Mein Kind, der Bräutigam ist schon da, du weißt es ja, und die Wiederkunft Christi ist längst geschehen und geschieht noch Tag für Tag im Verborgenen des Menschenherzens, bis die Gnadenzeit endgültig vorbei ist und eine neue Schöpfungsperiode beginnt. Das Glück der Meinen wird dadurch nicht getrübt werden, denn sie kennen ihren guten überweisen und liebevollen Heiligen Vater. Den Nichtwollenden geschieht dann aber auch kein Unrecht, so lange alle in Freiheit ihren Willen ausleben dürfen.
Amen
FG. 18./19.12.10, 23.00- 2.00 Uhr
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