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Mitleid, mit leiden, mit erlösen

726.  Mitleid, mit leiden, mit erlösen

Mein Kind, du fragst nach dem Sinn deines Leidens, wenn Ich doch der Erlöser bin und von Mir  gesagt wird, daß Ich die Welt, die Menschheit durch Mein Kreuzesleiden erlöst habe. Wozu bedarf es dann noch des individuellen Leides und Kreuztragens eines jeden einzelnen Menschen und wozu ist ein Mit-Erlösen notwendig, habe Ich denn die Menschheit nicht vollständig, also nur mangelhaft erlöst, so daß ihr diese Erlösung komplettieren müßt.  Das alles sind Fragen in dir und in vielen Meiner Kinder, warum denn gerade viele Meiner Mir besonders nahe stehenden Kinder so ein schweres Kreuz auferlegt bekommen, andere aber scheinbar ohne Kreuztragen davonkommen.

Meine Kinder, ich habe den Weg gebahnt, die Brücke gebaut aus der tiefsten Tiefe eures Falles in den Abgrund der Hölle (Materie), zurück in eure geistige Heimat, in euer Vaterhaus, in den Himmel, den Ort der Wiedervereinigung mit Gott. Deine Erlösung durch Mich ist vollständig, nach göttlich vollkommenem Maß vollzogen. Jedoch die Erlösung eurerseits annehmen, den Weg der Um- und Rückkehr ergreifen und sich tatsächlich auf den Weg machen, heim ins Vaterhaus, ist alleine eure Sache und wird nie durch eine Generalamnestie, durch eine sogenannte Generalbeichte, wie das die kath. Kirche lehrt, möglich sein, sondern dies ist ein Weg der Nachfolge Christi, d.h. eine aktive Handlung, ein Sich-auf-den-Weg-machen, um das Ziel der Wiedervereinigung mit Gott zu erreichen, was der einzige Sinn und Zweck eures Lebenszieles hier auf der Erde ist. So sehet, daß die wenigsten Menschen um den Sinn ihres Daseins auf Erden wissen. Von denen, die darum wissen, machen sich ach so wenige auf den Weg, und noch weniger von diesen halten auf dem schmalen und engen Weg die Mühsal und Anstrengungen in Treue und Liebessehnsucht nach Gott aus und beenden den Weg gleich Mir mit dem Kreuztragen, dem gänzlichen Verleugnen des Egos bis in den leiblichen Tod und bis in die Auferstehung vom Tode und den Eingang  in den Himmel, das angestrebte Ziel.

Meine Kinder, ihr dürft nicht vom äußeren Zustand des menschlichen Glückes auf den inneren seelisch-geistigen Zustand des einzelnen Menschen schließen. Betrachtet den einzelnen individuellen Erlösungsweg des Menschen von der Geburt bis zum Tode. Wie viele Variationsmöglichkeiten einer Lebensgestaltung gibt es da. Wie viele Abwege, Irrwege, Umwege, Hindernisse, Fehlentscheidungen gibt  es da als Möglichkeit. Unendliche Möglichkeiten der Seelenentwicklung gibt es im Diesseits und im Jenseits. Der eine strebt nie sein Lebensziel an, sucht nie die Verbindung zu seinem Gott. Andere jagen unendlich vielen Glückseligkeiten nach und verirren und zerstreuen sich Ewigkeiten lang. Diejenigen aber, die begriffen haben, wozu Gott der Herr ihnen diese einmalige Chance der Heim- und Rückkehr und Wiedergutmachung der Ursünde, nämlich der Abkehr und Verleugnung Gottes und Einkehr ins satanische, widergöttliche geschenkt hat, diese ergreifen mit aller Macht und Entschiedenheit das gesteckte Ziel und lassen es nicht mehr los, bis sie angekommen sind, und hierzu gehört, dann in Meiner Nachfolge das individuelle Kreuztragen, welches nämlich bedeutet, daß der Geist Gottes im Menschen wieder seine Herrschaft über die Materie antritt, und die Herrschaft der Materie über den Geist niederringt, bis daß der Geist triumphierend als Auferstehungssonne seine Herrschaft nie mehr von der Materie unterjochen läßt und die Herrlichkeit der Herrschaft des Geistes mit seinem Gott, seinem Ursprung und Ausgang wieder antritt und für alle Ewigkeit ein Mitregent Gottes wird, als selbstständiges zur Herrschaft gelangtes Gotteskind. Niemand, der dieses Ziel erreichen will, kommt also am Kreuztragen vorbei – Niemand! Er komme denn nie in sein eigenes Ziel oder schleppt seine Not oder sein Unglück Ewigkeiten durch jenseitige Welten und Reinkarnationen, ohne je ins wahre Glück der Gottesvereinigung einzugehen.

So habt ihr nun, wie von Meiner Tochter gewünscht, ein klares Wort. Die Kreuzträger, die in Meiner Nachfolge stehen, tragen ihr Kreuz zur Ehre Gottes und kommen an ihr Lebensziel. Diejenigen aber, die die Kreuzträger ihrer eigenen Sündenschuld bezichtigen, stehen auf der Seite Meiner Gegner, die schon Hiob seiner Sünden wegen beschuldigten und auch Mir alle verbrecherischen Beschuldigungen überwarfen, vom Volksaufwiegler bis zum Tempelschänder. So hast du nun Klarheit, Meine liebe Tochter, laß dich nicht entmutigen und trage dein Kreuz bis zum bitteren Ende und hindurch in die Seligkeit der Wiedervereinigung mit deinem Geliebten.
Amen

FG. 18.3.11,  14.00-15.55 Uhr
Trotz der Einnahme von Jurnista (Morphin) und in Schmerzspitzen Tilidin. Mein Jesus, das Leben geht an mir vorbei, wenn Ich dich nicht erreiche
FG. 26.3.11,  bis 16.00 Uhr

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