674. Wo sind die Christen?
Ich sehe sie nicht in den Kirchen, Domen und Kathedralen.
Ich sehe sie nicht auf dem Tanzboden, an Vergnügungsorten jeglicher Art.
Ich sehe sie nicht in der Politik, in den Wissenschaften, in führender Position.
Ich sehe sie nicht in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kinderheimen, psychiatrischen Anstalten und Gefängnissen.
Ich sehe sie nicht hinter Kriegsmaschinen, strategischen Plänen, im Zins- und Zinseszinswesen.
Ich sehe sie nicht bei der Abtreibung, der Euthanasie, nicht bei den Tierversuchen und nicht in den chemischen Giftküchen.
Dort überall sehe Ich die Lieblosigkeit am Werk und den Wolf im Schafskleid.
Ich sehe dort Aberglauben und Götzendienst, Hartherzigkeit, Zorn, Haß, Mord und gänzliche Gottlosigkeit.
Ich sehe die Liebe weinend und sorgend am Kranken- und Kinderbett.
Ich sehe den Einsatz der Schwestern und Pfleger und Ärzte mit helfender Hand.
Ich sehe den Einsatz der Retter und Sanitäter in Feuersbrunst und Katastrophe.
Ich sehe das stille flehende Gebet in der Kammer, die zu Mir erhobenen Hände.
Ich sehe das Bollwerk Meiner Kinder gegen das Toben der Hölle und gegen die Fanatik terroristischen Irrglaubens.
Ich höre die stillen Seufzer und Klagen über die Bosheit, dem Egoismus und Haß entsprungen und komme die Tränen zu trocknen und die Meinen zu retten aus der Bedrängnis der Übermacht der Hölle.
Ich suche die wahren Christen, die Mir anhangen und Meinen Willen vollziehen und den steilen, schmalen Pfad in der stillen Zuwendung zu Mir aufsteigen, und die sich vom breiten Strom des Weltenflusses nicht mitreißen lassen.
Ich sehe die Liebe in jedem Herzen, ob sie brennt und lodert in der Fürsorge zum Mitmenschen.
Ich sichte nun die Herzen aller Menschen, ob Ich Erbarmen finde dem Bruder und der Schwester gegenüber, denn die Liebe zu Gott und zum Mitmenschen ist Mein höchstes Gebot.
Amen
FG. 21./22.08.2010, 23.00-1.10 Uhr
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