682. Auf daß alle eins seien
Mein Kind, du schaust auf dein Leben zurück, überblickst die Menschen, die dir begegnet, die dein Leben bereichert, belastet, berührt haben und dein Verhältnis zu ihnen im Spannungsbogen des Lebens. Du segnest sie alle im Geiste, möchtest Versöhnung und Harmonie mit allen, verstehst manche Differenzen nicht zwischen dir und ihnen und merkst doch, wie deine Liebe über ihr Leben streift und die reine Liebe, die die Meinige ist, gleicht aus, trägt Berge und Hügel ab und gleicht Schluchten und Täler aus, damit ihr alle gemeinsam wandelt in dem Lichte Meiner Liebeordnung.
Du würdest heute einiges anders machen und konntest es, deiner damaligen Reife entsprechend, doch damals nicht besser machen, hast du doch das Gute gewollt und das Böse gemieden. Und doch standest du nicht in der Mitte der Harmonie, im Herzzentrum Gottes, wo die Pole zusammen fallen und es keine guten und schlechten Taten mehr gibt, sondern nur Handlungen aus und in der Wahrheit im Aufblick zu Mir, Daher blickst du ja nun mit Meinen Augen auf dein vergangenes Leben und daher kann auch die reine göttliche Liebe ausgleichend wirken, da Ich ja versprach, alles in den Sand zu schreiben, was an Falschem getan ward, und euer Lernen und Reifen am Ende in die göttliche Harmonie der Liebe mündet, und ihr mit Mir aussprechen könnt: "Und Gott ruhte und sah, daß alles gut war,"
So sei im Frieden, Meine Tochter, alles ist und wird gut. Sei geduldig und laß alles gehen wie es geht und wachsen und reifen. Spüre dem Säuseln Meiner Liebe nach und gib dich Mir hin, ganz ergeben und entspannt, denn alles ist gut.
Amen
FG. 14./15.9.10, 22.30-0.55 Uhr
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