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Ich bin Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

614. Ich bin Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
 
Warum ist es so wichtig, daß ihr Mich wahrhaft und wirklich erkennt?
Betrachtet die vielen Religionen und Religionswissenschaften auf dieser Welt. Jede Religion tritt mit dem Wahrheitsanspruch auf, und alle setzen sich gegenseitig voneinander ab und sind gar feindlich zueinander. Die Christen sind in viele Sekten aufgespalten und jede beansprucht, den wahren Christus zu bekennen und ist nicht willens, sich unter dem einen Hirten zu versammeln und auf Seine Stimme zu hören. Die Religionen des Ein-Gott-Glaubens bekennen jede einen anderen Gott, und die heidnischen Religionen beten ihre Götzen und Götterbilder an und werden von ihren Priestern in der Finsternis gehalten. Da ist es doch für viele denkende Menschen besser, an gar nichts zu glauben oder sich seinen Glauben selbst zusammenzubasteln. Doch die Frage ist: Warum glauben die Menschen überhaupt an ein Überirdisches Wesen? Denn darin sind sich alle Völker einig, daß sie eine höhere Macht anbeten.

Und so seht, ist es von großer Wichtigkeit, aus all dem Wirrwarr herauszufinden und die Wahrheit als sicheren und unumstößlichen Hort zu finden, der allen Angriffen stand hält, wie ein Fels in der Brandung. Die Wahrheit muß sich bewähren und zur Gewißheit werden, wie eine mathematische Gewißheit, die allüberall und selbstverständlich Bestand hat und von niemandem angezweifelt wird. Und so sehet, habe Ich Meine Kirche auf den Glaubensfelsen gebaut und habe von Mir Selbst ausgesagt, daß Ich die Wahrheit bin und daß Ich alle Tage bei den Menschen bin und niemand zu Gott kommt außer durch Mich, den einzigen Weg und die einzige Pforte. Und Ich habe auch von Mir Selbst gesagt, daß Ich der Christus bin, der Sohn des lebendigen Gottes, und daß wer Mich sieht, den Vater sieht. Ich sagte auch, daß Gott seit Meiner Herabkunft auf die Erde nicht mehr in einem Tempel bzw. Kirchengebäude angebetet wird, sondern nur im Geiste und in der Wahrheit, d.h. nur im Herzen eines jeden Menschen, der auf diese Weise einen persönlichen Umgang mit Mir pflegen kann. Doch, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, muß die Wahrheit geprüft werden, ob sie tatsächlich trägt und Bestand hat. Daher muß der Mensch das ihm Anempfohlene erst einmal tun, und dann werden die Früchte seines Tuns den Wert und die Wahrheit erkennen lassen.

So sehet euch nun um, Meine Kinder, wie ihr in den Religionen von den Priestern auf das jenseits vertröstet werdet und ein blinder Autoritätsglaube verlangt wird. Die Früchte werden in der Zukunft in Aussicht gestellt und der Erfolg von der Befolgung der Vorschriften und Dogmen abhängig gemacht, und die Unvollkommenheit in der Beachtung aller Gesetze ist gleich schon wieder die Begründung für das Ausbleiben des Erfolges, und so ist wahrlich diese Art der Religion „Opium für das Volk", das sich auf diese Weise einschläfern läßt oder sich Anderem zuwendet und sich von den modernen Medien und Techniken berauschen läßt und ganz in die Gottesvergessenheit absinkt. Und dennoch steht Mein Wort und bleibe Ich der Weg und die Wahrheit. Und es müssen sich die wahren Früchte einstellen, wenn der gottsuchende Mensch, der sich nach der Wahrheit sehnt, sich Meine Ratschläge und Anweisungen gefallen läßt und tut, was Ich verlange, Mich dort zu suchen und zu finden und dauerhaft anzutreffen, wo Ich auch bin. Denn wer am falschen Ort sucht und anklopft, der kann sein Glück nicht finden, da es dort nicht ist. Daher suchet Mich, die Perle, den Schatz, das, was euch zuerst und vor allem fehlt, in eurem Herzen. Dort will Ich den Thron errichten an dem ihr Mich jederzeit findet, als den einzigen und wahren Gott, denn Ich bin der Christus und als wahrer Mensch der Menschen auch wahrer Gott, denn in Mir wohnt die Fülle der Gottheit, als Mein göttlicher Geist, seit Anbeginn.

Und so sehet, hat dieses Kind wieder aus dem Quell aller Quellen geschöpft und euch die Kunde gebracht und euch lebendig bewiesen, daß es den Weg der Wahrheit gegangen ist und Mich, die Wahrheit, tatsächlich in seinem Herzen gefunden hat. Und sie wird nicht mehr auf den Sankt Nimmerleinstag im Jenseits vertröstet werden, sondern sie hat die Früchte im Hier und Heute bereits geerntet und zweifelt nicht an der Wahrheit, daß Ich ihr Herz regiere und Wohnung darin genommen habe, und die Zwiesprache mit Mir, ihrem Gott und Vater, ihr der herrlichste Beweis und die sicherste Gewißheit ist, daß Ich ihr den Weg der Wahrheit gewiesen habe, und sie bei Mir angekommen ist.

So rufe Ich nun erneut alle Meine Kinder auf: „Kommet alle, die ihr mühselig und beladen seid, kommt in euer eigenes Herz und findet Mich dort, und Ich will euch erquicken."
Amen

FG, 30./31.01.2010, 23.00-1.40 Uhr

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