14.- Lebenswinke (Jobs. 4, S. 190 – 195.)
Den 11. Januar 1882.
Liebe Kinder!
Der, Welcher die 12 Körbe füllte ist in eurer Mitte und spricht dzu euch: O ihr Kleingläubigen, ihr seid kaum Zwölfe an der Zahl, die mit Heißhunger Mich um das wahre Himmelsbrot angehen, und zweifelt doch, ob Ich es auch tun werde, euch und Alle damit zu versorgen. Seht, Mein Petrus oder der Fels des Glaubens kommt zu Mir und trägt seine Bitte vor für das arme und viele Volk, das sich um Mich befand; er wusste, daß es nötig war ihnen Hilfe zu bieten, so verbindet eben auch ihr den Glauben an Mich mit der Liebe zu euren armen Brüdern, und auch ihr werdet so über euer Begreifen gesegnet werden; ja sie sollen nicht ungesegnet bleiben, Alle, welche ihr Mir vortraget, bald mehr, bald weniger, wie Ich es zulassen kann. Sorget nicht – wo nehmen wir Brod her, ihr Menschen wisset ja bis heute nicht, auf welche Weise das Brod wächst, sondern ihr wisset bloß, daß es alle Jahre wächst, durch Meine Gnade, und durch euer kleines Zutun, weil Ich als Vater Meinen Kindern ein kleines Zutun dabei einräume, damit es ihnen mehr Freude machen soll; aber was wäre für eine Ernte, ohne Meine Liebe und Gnade, Allmacht und Fürsorge, welche von Anbeginn der Welt stets ordnungsgemäßig immer wieder von Neuem beginnt; und nun wollt ihr noch zweifeln, daß Ich das Volk im Geistigen nicht länger will darben lassen, besonders wenn ihr Mich darum bittet. O nein, aber ihr haltet zu viel auf euer eigenes Zutun, und euer Verstand rechnet nach Pfennig und Laib, und nimmt zu wenig Meine Wundermacht dabei ins Auge; obgleich auch ihr immer noch das Volk zählet und euren Vorrat, so sage Ich euch, sorget nicht, sie sollen noch Alle satt werden, das Wie und Wann überlasset Mir, aber die Liebe zu den Brüdern haltet fest, so werden wir vereint recht Vieles zu vollbringen im Stande sein. Und so will Ich auch euch abermals Meinen Segen geben, und euch danken für eure Liebe und Fürsorge in Meinem Reichsplan.
Euer Vater in Jesu.
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