Den 22. November 1885. Abends am Tage des Liebesmahles. (Siehe Vaterbrief 150.)
Liebe Kinder!
Am heutigen Festtage, wo Ich das Mahl der Liebe mit euch hielt, will Ich euch nicht scheiden lassen ohne ein Wort der Liebe, um euch fühlen zu lassen, daß Ich zufrieden mit euch bin. Ihr denket wohl: das ist ein großes Wort von Gott! Der heilig und gerecht ist, gegenüber uns schwachen, fehlerhaften Menschen! aber bedenket – Ich rede zu euch als Vater, und habe so gar Wenige, welche Mich lieben; ihr aber wollet Mich lieben! mit diesem erneuten Beschlusse seid ihr heute zu Mir gekommen, und habet Mein Vaterherz dadurch erquickt; darum nehmet hin Meinen vollen Vatersegen! Mein Friede ziehe ein in euer Herz! und erfülle es mit Wonne, mit dem Bewusstsein, daß zwischen Mir und euch ein festes Band bestehe, das keine irdische Macht zu lösen vermag.
Amen! Euer treuer Vater.
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