48. – 5. März 1878 "Gottvertrauen"
Meine lieben Kinder!
lasset euch nicht irre machen, als ob Ich euch versäumen wollte, weil ihr so wenig Worte erhaltet. ihr sollet mehr im Herzen mit Mir sprechen, als durch`s äußere Wort; denn ihr wisset, was dazu gehört, mit Mir in steter Verbindung zu bleiben.
Haltet an im Gebet und in der Liebe zu euren Mitmenschen, und es wird euch gelingen, manche Seele Mir dadurch näher zu bringen. Die Zeit des Sammelns ist jetzt erst im Anfang, und wird am besten dadurch befördert, so ihr recht stille haltet, über euch selbst wachet, und eure Sehnsucht dahin geht, für Mich arbeiten zu dürfen.
Meine lieben Kinder, der Vater, Den ihr liebet, ist bei euch; Er leitet eure Schritte, Er kennt eure Wünsche, und erfüllt sie nach Seiner Weisheit. Haltet aus in allerlei Anfechtungen; sie sind das Wasser, welches die Pflanze benötigt, damit die Blüte nicht abfällt, sondern Früchte bringt! Werfet euch getrost in Meine Vaterarme, sie sind nicht zu kurz, um euch zu beschützen, sowohl vor unsichtbaren Feinden, als vor äußeren Drangsalen!
Suchet euren Rat und Trost im stillen Kämmerlein eures Herzens; denn nur dort weile Ich als Ratgeber; alle anderen Wege sind nur Vermittler zum wahren Ziele zu kommen; euch aber ist der Weg kurz gemacht worden; denn Vater und Kind brauchen nicht viel Vermittlung, wenn ihr Verhältnis nicht auf gewaltsame Art getrennt worden ist. Euer Vater!
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„Gottvertrauen“
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