„Und ihr sollt erfahren, daß ICH der HERR HERR bin!“
Kommt, Freunde auf der Erde, tretet mit herzu zum Gnadenstuhl des Höchsten. In euerem Geiste könnt ihr alles sehen, was dem Lichte vorbehalten ist.
Ach, wenn bloß das Licht dem Vaterhause unseres Gottes vorbehalten sei, so könntet ihr auch nichts erkennen, weil die Materie ja das Licht verhüllt? So gesehen, hättet ihr zwar recht. Allein: Es liegt an jedem Kinde selbst, ob es die Lampen anzuzünden weiß, so daß die Seele helle wird und der Geist, von GOTT gegeben, wie ein Odem durch sie streicht. Alles wird gegeben, obwohl zum Segen — wohlgemerkt — manches wie verdeckt erscheint. Tagt es in der Frühe, liegt‘s nicht an euch, ob ihr den Tag begrüßt und euere Pflicht erfüllt? Nicht anders ist‘s den Gaben Gottes gegenüber. Bei IHM gibt‘s ewig nur den Tag, die Offenbarung. Wer sich in sie begibt, ja, der steht im Lichte seiner Herrlichkeit!
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