„Mein HERR und mein GOTT!“
Ihr, liebe Freunde, die ihr euch dem echten Glauben zugewendet habt, wisset es, wer das sprach. Ach, man nennt ihn heute noch den ‚Ungläubigen‘, ohne Prüfung, warum er es erst wissen wollte, ob der Herr auch wirklich auferstanden sei. Gerade dieser Jünger forderte die Brüder auf: ‚Mit dem Herrn hinaufzugehen — nach Jerusalem, daselbst mit Ihm zu sterben.‘ Thomas hatte es geprüft, was dem Heiland drohte; und er war bereit, sein Leben hinzugeben, was beinah geschehen wäre, hätte nicht ein Römer ihn gerettet.
Nun aber — er sieht seinen ‚Hochgeliebten‘ vor sich stehen, hört Seine guten Worte, wirft sich Ihm ans Herz und bekennt: ‚Mein HERR und mein GOTT!‘ Unmißverständlich ist‘s hier wieder offenbart: Es gibt ewiglich bloß einen Gott, der unser aller Schöpfer, Priester, Gott und Vater ist, unser ‚Heiland von alters her‘!
Gebt euch auch dem Vater-Heiland hin, wie es Thomas tat.
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