„Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem Herrn!“ „. . . daß ER über Tote und Lebende HERR sei!“
Euch Menschen ist es schwer verständlich, was der Gotteszeuge damit meint. Und ist so klar! In des Höchsten Herrlichkeiten gibt es ewiglich ein Leben, aus IHM, dem einen Schöpfer-Gott.
Doch das Sterben? Da ist gemeint: „. . . was uns scheiden mag von der Liebe Gottes.“ Das ist das Tote, weil alles, was sich eben nicht in Gottes Licht und Liebe fügen mag, der vollen Auflösung unterworfen ist. Das ist Segen! Denn alles Tote: Sünde, Abwegigkeit, ungutes Denken, Reden, Handeln, gehört der Materie an. Die wird aufgelöst, sobald sie nicht mehr gültig ist. Dann, unmittelbar bevor, wenn das letzte Kind vor Gottes Lichttor steht. Darum jenes ‚Herrschen über Tote‘, was, nach euerer Sprache, bloß Objekte sind. Denn ein Herrschen über Tote, die trotz Abfall lebend sind, das braucht GOTT nicht zu tun! Er, der ewiglich Lebendige, kennt keinen Tod, kein ewiges Verlorensein.
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